FASS Berlin steht im Finale8:5-Erfolg im dritten Halbfinalspiel gegen Chemnitz

Die Akademiker bejubeln den Finaleinzug. (Foto: Alexandra Bohn/FASS Berlin)Die Akademiker bejubeln den Finaleinzug. (Foto: Alexandra Bohn/FASS Berlin)
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Gegen die Schönheider Wölfe greifen die Weddinger nun nach dem Titel. Bereits am Sonntag, 3. April, geht es weiter, um 17 Uhr steigt im Schönheider Wolfsbau das erste Finalspiel. Das zweite Spiel findet dann am kommenden Freitag in Berlin statt.

Finale oder Sommerpause – es war das entscheidende Spiel um den Finaleinzug und entsprechend viel konnte erwartet werden. FASS nutzte den Platz auf dem Spielberichtsbogen voll aus und trat mit 20 Feldspielern an. Danny Bohn hütete das Tor, Lenny Sturm war Backup. Chemnitz reiste mit 16 Feldspielern an, in Tor begann Mark Arnsberger.

Die Weddinger setzten von Beginn an Chemnitz unter Druck, Chemnitz versuchte es mit Kontern. Viele Chancen bekamen die 245 Zuschauer aber zunächst nicht zu sehen. Die erste Strafe des Spiels führte auch gleich zum ersten Treffer. FASS in Unterzahl und das nutzten die Gäste. Einen Schuss von Toms Prokopovics kann Danny Bohn noch abwehren, gegen den Nachschuss von Viktor Braun war er aber machtlos und so führte Chemnitz nach fünf Minuten. Doch auch die Weddinger können Powerplay. Die erste Chance ließen sie noch liegen, im zweiten Anlauf übernahm es der Kapitän. Ein Schlagschuss von Nils Watzke schlug nach zehn Minuten im Tor der Chemnitzer ein und es stand 1:1. Zwei Minuten wurde mit viel Übersicht das 2:1 erzielt. Eine Traumkombination über Nico Jentzsch und Tom Fiedler schloss Patrick Czajka zum 2:1 ab. Eine Minute später bekam Gregor Kubail den Puck von Daniel Volynec aufgelegt und es stand 3:1. Die Gäste nahmen eine Auszeit und wechselten den Torhüter, Kevin Kopp übernahm nun. Er kassierte bis zur Pause keinen weiteren Treffer, sein Team traf aber auch nicht. Lediglich die Strafbankbetreuer bekamen noch etwas zu tun.

FASS musste zu Beginn des zweiten Drittels noch eine Reststrafe schadlos überstehen, was auch gelang. Und nach 23 Minuten rückte das Finale immer näher, denn nach einem Bully im eigenen Drittel kam Felix Braun an den Puck und ging alleine durch. Eine Körpertäuschung nahm den Torhüter aus dem Spiel und der Rest war Formsache. Zwei Minuten später stand es 5:1, Richard Jansson schoss den Puck in den Winkel des Chemnitzer Tores. Zwar versuchten die Gäste hier wieder zum Anschluss zu kommen, aber die Weddinger verteidigten gut und den Rest erledigte Danny Bohn. Gute Chancen hatte auch die Weddinger, es blieb aber beim 5:1 und nun würde es schwer werden für die Crashers dieses Spiel noch zu drehen…

FASS hatte das Spiel auch im letzten Drittel gut im Griff, auch wenn Chemnitz weiter versuchte den Anschluss herzustellen. Strafen bremsten die Gäste allerdings nicht nur aus, sie sorgten für die endgültige Entscheidung. Denn bei doppelter Überzahl konnte Nico Jentzsch nach schöner Vorarbeit von Tom Fiedler und Patrick Czajka nach 48 Minuten auf 6:1 erhöhen. Chemnitz versuchte es früh ohne Torhüter, aber auch bei doppelter Überzahl stand die Abwehr der Akademiker gut. Als die Gäste nach einer weiteren Strafe gegen FASS wieder den Torhüter zogen, konnte Sebastian Eickmann jubeln. Sein Befreiungsschlag landete im leeren Tor der Chemnitzer und so stand es nach 55 Minuten 7:1. Eine Minute später konnten die Gäste auch jubeln, Viktor Braun verkürzte in Überzahl auf 7:2. 143 Sekunden vor dem Ende kam Chemnitz bei doppelter Überzahl und wieder ohne Torhüter zum 7:3, Eddy Lysk war erfolgreich. Und Chemnitz legte noch einen nach, noch in Überzahl traf Toms Prokopovics zum 7:4. Nach einer Auszeit bekam FASS die nächste Chance das leere Chemnitzer Gehäuse zu treffen und Felix Braun schaffte das auch. Einen Treffer gab es noch, Lucas Böttcher traf vier Sekunden vor der Schlusssirene zum Endstand von 8:5.

50 Minuten war es eine starke Leistung der Weddinger, dann wurden sie ein wenig nachlässig. Insgesamt war es aber ein verdienter Sieg und so können sich nun alle auf die Finalserie freuen.

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