FASS Berlin bringt einen Punkt aus Niesky mitTornado gewinnt mit 3:2 nach Verlängerung

(Foto: Alexandra Bohn/FASS Berlin)(Foto: Alexandra Bohn/FASS Berlin)
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Headcoach Oliver Miethke war vor dem Spiel zu Umstellungen gezwungen. Zwar waren die angeschlagenen Sebastian Eickmann und Julian van Lijden dabei, doch mussten Hannes Ulitschka und Nico Jentzsch kurzfristig passen. Für den verletzten Stammgoalie Patrick Hoffmann stand diesmal Sören Thiem im Kasten.

Niesky brauchte als Tabellenfünfter unbedingt ein Erfolgserlebnis, und so legten die Lausitzer auch engagiert los. Doch FASS traf zuerst. Julian van Lijden schnappte sich die Scheibe, umkurvte die komplette gegnerische Defensive und verlud auch Keeper Handrick mit seinem verzögerten Abschluss – ein Klassetor in der achten Minute. Nun übernahm FASS das Kommando und kam – auch bedingt durch zwei Überzahlsituationen – zu guten Chancen. Das Tor erzielte aber auf der anderen Seite Frömter, der nach einem Konter Thiem mit einem Backhander überwand.

Auch im zweiten Abschnitt sahen die 550 Zuschauer (darunter etwa 30 Fans der Berliner) ein ausgeglichenes Spiel. Niesky brachte mehr Scheiben auf das Tor, FASS hatte die hochwertigeren Chancen. Die beste vereitelte Handrick gegen David Trivellato, der nach Zuspiel von Kim Krüger alleine auf das Tor lief (31.). Mit einem Billardtor gingen dann die Gastgeber in Führung, als ein Berliner Verteidiger die Scheibe unglücklich ins eigene Gehäuse abfälschte. Torschütze war Fabian (38.).

Beflügelt von der Führung ging Tornado ins dritte Drittel und erarbeitete sich ein Chancenplus. Die Weddinger überstanden aber diese Phase mit einigen Unterzahlsituationen schadlos. In eigener Überzahl war es dann Tom Fiedler, der nach Zuspiel von Nils Watzke in die gegnerische Zone lief und zum Ausgleich einnetzte (55.). Es ging also in die Overtime, wo Tornado das glücklichere Ende für sich hatte. Erneut Frömter beendete das Spiel in der 64. Minute nach einer Einzelleistung.

Am kommenden Wochenende (14. Dezember, 16.30 Uhr) warten die Chemnitz Crashers auf die Nordberliner. Chemnitz hat sich bei den Berlin Blues mit 7:4 durchgesetzt und sitzt FASS direkt im Nacken. Es gilt also, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.

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