FASS Berlin besiegt Dresden deutlichSchritt an die Spitze

FASS Berlin gewann sicher gegen Dresden. (Foto: Alexandra Bohn/FASS Berlin)FASS Berlin gewann sicher gegen Dresden. (Foto: Alexandra Bohn/FASS Berlin)
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Damit behalten die Nordberliner ihre „weiße Weste“ und stehen nach vier Spielen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Dahinter folgen die Schönheider Wölfe, die ebenfalls noch keinen Punkt abgegeben, aber ein Spiel weniger absolviert haben. So kommt es am kommenden Samstag, 23. Oktober, um 19 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion zum Gipfeltreffen der Regionalliga Ost, wenn FASS die Wölfe erwartet.

Dresden kam mit der Empfehlung von zwei Siegen in Folge nach Berlin. Der letzte lag allerdings erst einige Stunden zurück, denn die Dresdner Eislöwen Juniors hatten am Vorabend gegen Tornado Niesky einen 5:4-Erfolg gefeiert. Nur elf plus zwei Spieler waren nach Berlin mitgereist. Und die taten, was man in einer solchen Situation tun muss: einfach spielen, Strafen vermeiden, auf schnelle Gegenstöße lauern.

FASS begann diesmal mit Danny Bohn im Tor, der durchaus einen arbeitsreichen Nachmittag zu bewältigen hatte. Ähnlich wie sein Kollege Hoffmann am Freitag musste er früh hinter sich greifen, denn Dresden gelang bereits in der zweiten Minute der Führungstreffer durch den starken Franz Bertholdt. FASS übernahm in der Folge die Kontrolle, doch mehr als der Ausgleichstreffer von Patrick Czajka nach feinem Zuspiel von Tom Fiedler (7.) wollte gegen flinke Sachsen im ersten Drittel nicht gelingen.

Im zweiten Abschnitt war bei FASS deutlich mehr Entschlossenheit und Zug zum Tor zu spüren. Zwar hatten die Gäste weiter ihre Gelegenheiten, aber die Weddinger gingen durch Gregor Kubail (27.) und Nico Jentzsch (29.) mit 3:1 in Führung. In der 36. und 37. Minute musste man etwas um die jungen Dresdener bangen, als FASS binnen 49 Sekunden gleich drei Treffer erzielte und auf 6:1 davonzog. Richard Jansson, Dennis Merk und Patrick Czajka netzten für die Gastgeber ein, die übrigens über 60 Minuten konsequent mit vier Angriffsblöcken spielten.

Damit war die Partie natürlich gelaufen. Die Gäste fanden wieder zu ihrem Game-Plan zurück und versuchten erfolgreich, die Räume eng zu machen. FASS gelangen nur noch weitere zwei Treffer durch Gregor Kubail (50.) und Daniel Volynec (60.). Zwischenzeitlich hatte Heise (kurioserweise gemäß Spielberichtsbogen der einzige Verteidiger von Dresden) zum 7:2 getroffen.

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