Erstes Halbfinal-Derby geht an die Schönheider Wölfe 10:3 gegen die Chemnitz Crashers

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Die Hausherren mussten, neben Goalie Niko Stark, auch weiter auf ihre Leistungsträger Petr Kukla und Christoph Rogenz verzichten, während die Crashers nahezu in Bestbesetzung antraten. Eine außergewöhnliche Geschichte war zudem der erste Start-Einsatz von Wölfe-Keeper Oliver Granert in dieser Saison, welcher zudem letztmals vor elf Jahren in einer Play-off-Serie für die Erzgebirger zwischen den Pfosten stand.

Das Spiel begann dann zunächst abwartend, wenngleich die Wölfe das spielbestimmende Team waren und schon in der fünften Minute durch Christian Freitag mit unfreiwilliger Unterstützung von Crashers-Goalie Kevin Kopp mit 1:0 in Führung gingen. Chemnitz stand danach tief im eigenen Drittel und versuchte über Konter den ein oder anderen Nadelstich zu setzen, was wiederum die Gastgeber mit guter Defensivarbeit unterbinden konnten. So blieb es bis zur ersten Pause beim knappen Vorsprung für die Wölfe.

Im Mittelabschnitt legte der Titelverteidiger noch eine Schippe drauf und ließ die Gäste aus Chemnitz kaum noch zur Entfaltung kommen. Gerade einmal 28 Sekunden waren wieder gespielt, da erzielte Yannek Seidel das 2:0 für die Wölfe. Diese legten keine sechs Minuten später nach und erhöhten durch Martin Trapl auf 3:0 (26.). Eine Überzahl-Situation und das 3:1 durch Viktor Braun (35.) ließ neue Hoffnung bei den Crashers aufkommen, welche die Wölfe aber im Keim erstickten und nur 41 Sekunden später das 4:1 durch Vincent Wolf folgen ließen. Die Wölfe dominierten die Partie jetzt nach Belieben und nach dem 5:1 (38.) von Christian Freitag und dem 6:1 (39.) von Martin Trapl verließ dann auch Crashers-Keeper Kevin Kopp entnervt das Eis.

Seinem Backup Nils Langer erging es in der Folge jedoch nicht viel anders. Schon nach 39 Sekunden im Schlussdrittel musste er das erste Mal hinter sich greifen, als Vincent Wolf das 7:1 markierte. Fünf Minuten später legte Robert Horst das 8:1 (46.) nach. Ob der deutlichen Führung fiel die Konzentration bei den Wölfen danach etwas ab, wonach die Chemnitzer erst in Überzahl durch Kenneth Hirsch (50.) und wenig später durch Jiri Charousek (54.) auf 8:3 verkürzen konnten. Das war es aber auch schon, denn bis zur Schlusssirene übernahmen dann die Hausherren wieder das Kommando und machten es durch die Treffer von Martin Trapl (57.) und Yannick Löhmer (60.) zweistellig.

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