Erst Derby-, dann KantersiegECC Preussen Berlin

Erst Derby-, dann KantersiegErst Derby-, dann Kantersieg
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Im ersten Drittel des Derbys war es noch ein recht ausgeglichenes Spiel mit wenig Torraumszenen auf beiden Seiten. Der ESC stand hinten kompakt und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche in Richtung des von Marco Guthke gehüteten Preussen-Gehäuses. In der achten Spielminute gingen die Gastgeber durch Marc Müller sogar in Führung. Optisch waren die Preussen in den ersten 20 Minuten leicht feldüberlegen, aber gegen die diszipliniert spielende ESC-Abwehr gab es noch kein Durchkommen. Dies änderte sich in der letzten Spielminute schlagartig. Ein Doppelschlag von Jan Schmidt und Richard Jansson sorgte für die Pausenführung der Gäste.

Mit Beginn des zweiten Drittels erhöhte der ECC dann die Schlagzahl und es ging immer mehr in eine Richtung. Der ESC war nun nur noch selten in der Offensive zu sehen und wenn, stand bei den Preussen ein gut aufgelegter Marco Guthke im Tor. Sieben Minuten konnte der Club den knappen Rückstand noch halten, dann machten die Charlottenburger innerhalb von fünf Minuten alles klar. Jan Schmidt, Anthony Eshun und Mike Merkert sorgten für den Spielstand von 1:5 im Mittelabschnitt.

Auch im letzten Drittel blieben die Offensivbemühungen des ESC überschaubar. Die Gäste taten nicht mehr als nötig, denn am Sonntag stand bereits die nächste Begegnung an. So fiel nur noch ein Treffer. Mike Merkert stellte in der 58. Spielminute den Endstand her.

Die Leipziger konnten dem Spitzenreiter am Sonntag zu keiner Zeit des Spiels gefährlich werden und mussten sich am Ende zweistellig geschlagen geben. Die Preussen stellten die Weichen frühzeitig auf Sieg und zogen schon nach dem ersten Drittel mit 5:0 davon. Das muntere Scheibenschießen ging im Mittelabschnitt weiter und die Charlottenburger erhöhten auf 13:0. Am Ende stand ein 17:1 auf der Anzeigetafel und die Gastgeber schraubten ihr Torverhältnis damit auf stattliche 100:12 Treffer. Jan Schmidt blieb es vorbehalten, die Hundertermarke zu knacken.

Am Samstag, 13. Dezember, 15.30 Uhr steht das nächste Hauptstadtderby gegen den ESC auf dem Plan.

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