Erneuter Lockdown im Amateur- und Breitensport in SachsenKinder und Jugendliche bis 16 Jahren nicht betroffen

Die Schönheider Wölfe gewinnen deutlich im Berliner Erika-Heß-Eisstadion – und müssen nun in den Lockdown. (Foto: Schönheider Wölfe e.V.)Die Schönheider Wölfe gewinnen deutlich im Berliner Erika-Heß-Eisstadion – und müssen nun in den Lockdown. (Foto: Schönheider Wölfe e.V.)
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Alles Hoffen, dass dies verhindert werden könnte, half am Ende nichts. Denn am Freitagabend hat die sächsische Staatsregierung die neuen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bekanntgegeben. Aufgrund der besorgniserregenden Infektionszahlen, einhergehend mit der schlechtesten Impfquote in ganz Deutschland, hat der Freistaat Sachsen in seiner Corona-Notfallverordnung neben der Absage von beispielsweise Großveranstaltungen und Weihnachtsmärkten, unter anderem auch die Schließung von Anlagen und Einrichtungen für die Sportausübung beschlossen.

Angebote für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres können unabhängig davon weiterhin stattfinden. Das Anleitungspersonal (Trainer/Übungsleiter) muss einen Nachweis entsprechend der 3G-Regel vorweisen und eine Kontaktnachverfolgung dokumentieren. Auch der Trainings- und Spielbetrieb im Profisport ist weiterhin möglich, allerdings ohne Publikum.

Für die Mannschaften der Regionalliga Ost bedeutet dies, dass ab Montag, 22. November, und für die nächsten drei Wochen (bis zum 12. Dezember 2021) weder der Trainings- noch Spielbetrieb ausgeübt werden darf. Somit fallen vorerst alle Trainingseinheiten und Meisterschaftsspiele aus. „Wenn auch schweren Herzens werden die Schönheider Wölfe die Maßnahmen speziell für die 1. Männermannschaft akzeptieren, mit dem Wissen, dass die dringliche Notwendigkeit besteht, der Corona-Pandemie Herr zu werden. Besonders erfreulich ist dabei, dass zumindest unsere Nachwuchsabteilung mit den Kids der ‚Jungen Wölfe‘ weiter dem Eishockeysport im Trainings- und Wettkampfbetrieb nachgehen kann“, erklären die Schönheider Wölfe, die aber bemängeln, dass erneut ein großer Unterschied zwischen Profi- und Amateursport gemacht wird. 

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