Auch die Blues können Preussen nicht aufhaltenECC Preussen Berlin

Auch die Blues können Preussen nicht aufhaltenAuch die Blues können Preussen nicht aufhalten
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Geschätzte 300 Zuschauer, darunter 200 ECC-Gästefans, waren Zeuge einer grundsoliden Leistung des Tabellenführers. Auch wenn man im ersten Drittel einige brenzlige Situationen überstehen musste, war es am Ende ein ungefährdeter Erfolg der Charlottenburger. Die Gastgeber standen sehr tief und warteten auf Fehler der Preussen, um dann blitzartig und in Überzahl ins eigene Angriffsdrittel zu fahren. Diese Taktik führte im ersten Drittel zu zahlreichen Torchancen, welche aber alle eine sichere Beute von Patrick Hoffmann wurden. Die Preussen vermieden jeglichen Körperkontakt, um nicht in Unterzahl zu geraten. Sie versuchten, mit spielerischen Mitteln die Gastgeber unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen.

Nach knapp sechs Spielminuten war es dann soweit. Richard Jansson nutzte ein Zuspiel von Philip Reuter zur Führung. Keine zwei Minuten später erhöhte Kapitän Anthony Eshun auf 2:0. Die Blues gaben sich aber noch nicht geschlagen und schafften nach 15. Minuten den Anschlusstreffer durch Steven Niemeyer. Mit dieser knappen Führung für den Spitzenreiter ging es auch in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt drängten zunächst die Blues auf den Ausgleich, waren bei diesem Vorhaben jedoch nicht zwingend genug. Nach wenigen Minuten zogen die Preussen das Tempo an und achten den Sack zu. Philip Reuter, Tim Harloff und Jaro Seemann schraubten das Ergebnis auf 5:1. Beim fünften Tor des ECC leistete der bis dahin prima haltende Torwart der Blauen, Benjamin Nitschke, unfreiwillig Schützenhilfe und ließ sich entnervt gegen Fabian Theil auswechseln. Weitere Tore sollten nicht mehr fallen und mit dieser deutlichen Führung für die Gäste ging es ins letzte Drittel.

Im Schlussabschnitt tat sich nicht mehr viel. Die Blues waren um Schadensbegrenzung bemüht und wollten sich keinesfalls aus der Halle schießen lassen. Die Preussen stimmten dem Nichtangriffspakt zu und so bekamen die Zuschauer keine weiteren Tore mehr zu sehen. Nächsten Samstag ist wieder Derbyzeit in der Glocke. Gegen den Schlittschuhclub dürfte jedenfalls mehr Pfeffer in der Partie sein.


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