Zweites Spiel – zweiter Sieg

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Den zweiten Sieg im zweiten Spiel feierten die Harzer Wölfe. Vor über 800 Zuschauern im Braunlager Wurmbergstadion setzten sich die Wölfe gegen den EHC Timmendorfer Strand 06 in der Regionalliga Nordost mit 6:1 (0:1, 3:0, 3:0) durch. Dabei brauchten die Gastgeber allerdings ein Drittel Anlaufzeit, ehe der abermals bärenstarke Alexander Deibert mit einem Hattrick für die Wende sorgte.

„Wir wollten mit viel Druck beginnen und gleich vorlegen, dass hat nicht geklappt“, sagte nach der Partie Wölfe-Coach Dirk Heckmann. Trotz ständiger Überlegenheit der Wölfe gingen nämlich die Timmendorfer in der 19. Minute in Führung, als Korbinian Witting aus kurzer Distanz erfolgreich war. Zuvor hatten die Harzer auch beste Chancen ungenutzt gelassen.

Besser machten es die Wölfe im Mitteldrittel. Besonders Kapitän Deibert ging mit bestem Beispiel voran. Innerhalb von sieben Minuten markierte der Angreifer einen lupenreinen Hattrick (28., 30. und 35.) und drehte das Spiel somit im praktisch im Alleingang. Weiter Treffer der Wölfe verhinderte Timmendorfs Keeper Björn Reinke, der mehrmals in höchster Not retten musste. Wölfe-Torwart Mario D’Antuono verbrachte dagegen einen ruhigen Abend.

Die Entscheidung im Schlussabschnitt fiel bereits in der 42. Minute, als Peter Westerkamp das 4:1 erzielte, wobei der Treffer offiziell Richard Stütz zugeschrieben wurde. Mit einem kräftigen Schlagschuss schraubte Peter Hoppe das Ergebnis weiter in die Höhe, es war das erste Punktspieltor für den Kanadier im Trikot der Wölfe (52). Das halbe Dutzend voll machte schließlich Stephan Hiendlmeyer (53.).

„Am Anfang war das Powerplay noch etwas holprig, dann hat es aber gut geklappt“, war Heckmann zufrieden. Beiden Teams boten sich während der Partie reichlich Möglichkeiten, ihre Über- und Unterzahlformationen auf das Eis zu bringen. Satte 64 Strafminuten verhängte Schiedsrichter Kärgel in dem keinesfalls unfairen Spiel und sorgte so sehr zum Leidwesen Heckmanns und seines Gegenübers Henry Thom für viel Betrieb auf der Strafbank. Der Timmendorfer Trainer war trotz der Niederlage durchaus zufrieden. Thom: „Wir haben uns gut gewehrt. Braunlage wird zu Hause in der Liga nur sehr schwer zu schlagen sein.“

Tore: 0:1 (18:26) Witting (Dumpis, Gavrilas), 1:1 (27:48) Deibert (Bilstein, Westerkamp/5-4), 2:1 (29:57) Deibert (Westerkamp, Bilstein/5-4), 3:1 (34:30) Deibert (P. Hoppe, Bilstein/5-4), 4:1 (41:53) Westerkamp (Hiendlmeyer, Pedevilla/5-4), 5:1 (51:42) P. Hoppe (Westerkamp, Deibert/5-4), 6:1 (52:49) Hiendlmeyer (Bippus, Chr. Schock). Strafen: Braunlage 26 + 10 (Bippus) + 10 (Kähm), Timmendorfer Strand 38 + 10 (V. Harmstorf). Zuschauer: 804.