Zur Halbzeit der Pokalrunde zweimal gegen Trier

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Nach den ersten sechs ungefährdeten Siegen in der Regionalliga-Pokalrunde stehen dem EHC Dortmund nun zwei schwerere Aufgaben bevor. Zweimal hintereinander müssen die Elche sich mit den Huskies aus Trier messen, zuerst am Freitag um 20 Uhr auf eigenem Eis, dann eine Woche später (18. Februar) an der Mosel. Während der EHC bisher seiner Favoritenrolle gerecht werden konnte und die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung vor der DEG anführt hat der ESC Trier auswärts schon einige Rückschläge einstecken müssen. Dennoch warnt EHC-Coach Butzi Gailer zurecht sein Team vor dem Gegner: „Mit Kevin Saville, Anton Bauer, Marco Hillgärtner und Wilhelm Hamann verfügt der Gegner über einige überdurchschnittliche Spieler. Die Huskies wollen zumindest den dritten Platz erreichen und sie werden uns sicherlich mehr abverlangen als das in den bisherigen Spielen der Fall war.“ Außerdem haben die Elche das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands noch in schlechter Erinnerung, denn in der Hauptrunde gab es Mitte November auf eigenem Eis eine enttäuschende 2:4-Niederlage. Trotz einer frühen Führung nach nur 22 Sekunden und eines dreißigminütigen Sturmlaufs gab es am Ende keine Punkte. Das soll nun am Freitag anders werden. „Wir wollen auch diese Hürde nehmen um dann im März mit guten Chancen in die wichtigen Duelle mit der DEG gehen zu können. Deshalb erwarte ich von meinem Team auch volle Konzentration und Einsatzbereitschaft.“ Ob der Coach am Freitag im Eissportzentrum Westfalenhallen mit der kompletten Mannschaft antreten kann entscheidet sich wohl erst kurz vor Spielbeginn. Während Karl Kolloch bereits am Dienstag wieder auf dem Eis war wird Manuel Jahrendt erst am Donnerstag wieder die ersten Trainingsversuche starten. Mit seinem Einsatz ist deshalb erst eine Woche später beim Rückspiel in Trier zu rechnen. EHC-Rekordspieler Igor Cillik plagt sich mit einer Grippe herum. Immerhin bieten sich durch die abgesessene Sperre von Thomas Branz wieder mehr Alternativen. So kam am letzten Sonntag Niko Bitter wieder im Sturm zum Einsatz. „Ich werde erst am Freitag entscheiden mit welchen Reihen wir auflaufen. Auf jeden Fall erwartet die Zuschauer eine spannende und attraktive Partie, denn der Gegner wird sicherlich nicht so defensiv antreten wie die bisherigen Gegner in der Pokalrunde“, so die abschliessenden Worte des EHC-Trainers.

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