Zum ersten Mal nach Hügelsheim

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Auf den Neusser EV wartet ein hartes Wochenende in der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Am Freitag geht die Reise erneut nach Baden-Württemberg, wo die Neusser vom ESV Hügelsheim erwartet werden. Auch wenn es zum ersten Mal in der über 30-Jährigen Geschichte des Neusser Eissports ein Duell mit einer Hügelsheimer Mannschaft gibt, ist der ESV im deutschen Eishockey kein Unbekannter. In der Saison 2004/2005 gaben die Hornets in der Oberliga ihre Visitenkarte ab, traten danach aber wieder den Gang in den Landesverband an. In der Baden-Württemberg-Liga sicherten sich die Hornets in einem lange Zeit spannenden Rennen die Meisterschaft und gingen somit auch als aussichtsreicher Kandidat für das Erreichen der Play-offs in die Endrunde. Zurecht, wie sich inzwischen zeigte. Momentan belegt der ESV den zweiten Tabellenplatz und konnte bislang noch gegen jeden Gegner punkten. Dabei erweist es sich für die Hornets bei Heimspielen als vorteilhaft, dass sich die gegnerischen Mannschaften erst an die kleinere Spielfläche gewöhnen müssen, da das Eisstadion von kanadischen Soldaten gebaut wurde. Der Verbindung zu dem Mutterland blieb man bis heute treu, so dass neben mehreren eingebürgerten Spielern auch drei Kanadier für den Verein spielen. nangenehme Erfahrungen beim Gastspiel in Hügelsheim sammelte zuletzt selbst der Liga-Topfavorit aus Herne, der sich nach einem deutlichen Rückstand erst im Penaltyschießen durchsetzen konnte, was alleine schon zeigt, wie hoch dort die Trauben für gegnerische Mannschaften hängen. Los geht es in der Baden-Airpark-Eisarena um 20 Uhr. Mit den Roten Teufeln Bad Nauheim am Sonntag, 20 Uhr, ein Team mit großem Namen im Neusser Südpark.