Zum Auftakt kommt der MeisterTSV Schott Mainz

Zum Auftakt kommt der MeisterZum Auftakt kommt der Meister
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Am Sonntag um 18.15 Uhr empfängt die Mannschaft des neuen Trainers Alexey Gebel die Eifel-Mosel Bären aus Bitburg und Trier. Die Umgruppierung im Sommer hat dazu geführt, dass die Wölfe ihre Erste Mannschaft wieder in der Regionalliga Rheinland-Pfalz statt in Hessen an den Start bringen. Die zweite Mannschaft versucht sich nun eine Spielklasse tiefer in der Bezirksliga Rheinland-Pfalz, die in ihre zweite Spielzeit geht.

In beiden Ligen spielen in dieser Saison jeweils nur vier Mannschaften, doch das bedeutet nicht, dass die Rheinland-Pfalz-Liga von geringerer sportlicher Attraktivität ist. Die Eifel-Mosel Bären dürften gleich zum Auftakt der Gradmesser werden, denn die Spielgemeinschaft aus Bitburg und Trier gewann zuletzt abermals die Meisterschaft. Bitburg stellte schon in den Jahren zuvor traditionell eine starke Mannschaft, die mittlerweile Zuwachs aus dem nicht weit entfernten Trier bekommen hat; auch aus Luxemburg könnte es noch die eine oder andere Verstärkung geben. Ferner ist vom IHC Beaufort einiges zu erwarten. Der Gastverein aus dem Nachbarland unterlag in seiner Premierensaison in der Rheinland-Pfalz-Liga im Finale dem Meister aus Bitburg und Trier nur knapp. Und schließlich schickt der EHC Neuwied den Unterbau seiner Oberliga-Mannschaft ins Rennen.

„Die Vorbereitung lief nach Plan“, sagt Alexey Gebel. Der 36-Jährige spielte zuletzt acht Jahre für den EV Wiesbaden auf der anderen Rheinseite. Als Spielertrainer folgt er Holger Pöritzsch nach, der die Wölfe bekanntlich wieder verlassen und die Bundesligajugend der Roten Teufel Bad Nauheim übernommen hat. Gebel soll die Mannschaft aber nicht nur von der Bande aus anleiten, sondern selbst auf dem Eis mitwirken. „In den Freundschaftsspielen waren schon erste Erfolge zu sehen“, ist Gebel optimistisch. Das 2:10 beim EHC Mitterteich kann man kaum mitzählen, da die wenigen Mainzer, die überhaupt zur Verfügung standen, ohne eine einzige Eiseinheit angetreten waren. Das erste Testspiel liegt fast anderthalb Monate zurück, und seitdem hat sich vieles getan. Die Mannschaft hat „bei taktischen wie bei konditionellen Trainingseinheiten sehr gut mitgezogen“, sagt Gebel. Fortschritte waren in den beiden Testpartien gegen die höherklassigen Baden Rhinos des ESC Hügelsheim (4:6 und 7:11) zu sehen. Positiv vor allem: „Wir haben viele Tore geschossen“. Aber der Trainer sagt auch, dass er die Schwächen erkannt habe: „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen.“

Das Mainzer Publikum kann sich von den Qualitäten des Teams am Sonntag im ersten Heimspiel der Saison überzeugen. Man habe eine „starke und interessante Mannschaft“ beisammen, mit der die Ziele erreicht werden könnten, so Gebel. Auf einigen Positionen hat es Veränderungen gegeben, aber die Erwartungen sind gleich geblieben: Auch in der neuen Liga will man angreifen und das Playoff-Finale im Frühjahr erreichen. Nach zwei zweiten Plätzen zuletzt in Hessen wollen die Wölfe nun in der Rheinland-Pfalz-Liga Dominanz ausstrahlen.

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