Zu Hause Kür, auswärts PflichtDinslakener Kobras

Zu Hause Kür, auswärts PflichtZu Hause Kür, auswärts Pflicht
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Dabei werden an diesem Wochenende voraussichtlich die beiden Verteidiger Torben Gervers und Neu-Kobra Julius Krölls spielberechtigt sein.

Insbesondere auf die Begegnung gegen Neuwied ist man seitens der Kobras heiß, denn da steht noch eine kleine Rechnung offen. Zur Erinnerung: Beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams gab es für die Kobras eine deftige 0:10-Klatsche im Neuwieder Icehouse und man war der Gegner, den sich jede Mannschaft zur Saisoneröffnung wünscht. Allerdings gingen die Dinslakener damals stark gehandicapt in Neuwied aufs Eis. Gerade einmal neun Feldspieler und zwei Torhüter stemmten sich in den 60 Minuten den wirbelnden Hausherren aufopferungsvoll entgegen. Erschwerend kam hinzu, dass sich unter den Feldspielern kein einziger gelernter Verteidiger befand.

Inzwischen haben die Dinslakener auf dem Transfermarkt noch einmal kräftig nachgelegt, so dass Personalmangel beim Rückspiel eigentlich keine Rolle spielen dürfte. Dennoch gehen die Gäste favorisiert in diese Partie, denn sie bewiesen beim Hinspiel nicht nur enorme Laufbereitschaft und Schnelligkeit, sondern auch Kombinations- und Treffsicherheit. Einzig und allein den Tatsachen, dass „Schnapper“ Dennis Rudolph damals einen Glanztag erwischte und die Hausherren vor dem gegnerischen Tor phasenweise zu verspielt agierten, war es zu verdanken, dass diese Klatsche nicht noch höher ausgefallen war. Insbesondere die erste Reihe um die beiden Nordamerikaner Gibbons und Love brachte die Defensive der Kobras ein ums andere Mal in Verlegenheit.

In jedem Fall will das Team um Kapitän Haßelberg beweisen, dass es eigentlich besser ist, als dies das Hinspielergebnis aussagt. Ein Sieg wäre schon eine kleine Überraschung, aber bei weitem nicht unmöglich. Denn dass die Bären nicht unschlagbar sind, hat schon der Tabellennachbar der Kobras, die Soester Bördeindianer, beim 5:4.Sieg nach Penaltyschießen am dritten Spieltag unter Beweis gestellt.

Beim Spiel am Sonntag in Wiehl sind dann nach der Papierform die Niederrheiner leicht favorisiert und ein Sieg eigentlich Pflicht, möchte man sich so langsam aus dem Tabellenkeller verabschieden. Beim Duell mit den Penguins dürfen sich die Kobras auf ein Wiedersehen mit dem sympathischen Verteidiger Petr Macaj freuen, der zuvor das Kobradress trug. Bemerkenswert ist, weil es nicht sehr häufig vorkommt, dass die Hausherren eine Frau in ihren Sturmreihen haben.

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