Zehn schwache Minuten kosten Salzgitter Icefighters die Punkte 1:3 gegen Timmendorf

Die Icefighters unterlagen Timmendorf mit 1:3. (Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)Die Icefighters unterlagen Timmendorf mit 1:3. (Foto: Jens Bartels/Salzgitter Icefighters)
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In den ersten zehn Minuten sahen die Zuschauer einen starken Auftritt der Heimmannschaft, die sich offensiv Vorteile erspielen konnte. Früh zeigte sich dabei allerdings, dass das Powerplay nicht wirklich funktionierte. Der Gegner hingegen nutzte nun eine Lücke in der Abwehr, um völlig unbedrängt in den Torraum zu ziehen und den dann chancenlosen Dennis Korff zum 0:1 (11.) zu überwinden. Dieser Treffer gab den Beach Devils Aufwind. Keine zwei Minuten vor der ersten Pause verteidigten die Icefighters erneut nicht konsequent genug, sodass die Gäste ohne Probleme die Scheibe erobern und zum 0:2 (19.) einnetzen konnten – ähnlich war es beim 0:3 (20.) fünf Sekunden vor Drittelende.

Im Mittelabschnitt sah es wieder anders aus. Hier kamen die Hausherren erneut mit mehr Biss aus der Kabine, ließen aber auch hier zwei Überzahlmöglichkeiten liegen. Immerhin reichte es zum 1:3-Anschlusstreffer (30.) durch Jakub Müller. Die Anzahl an Möglichkeiten sprach nun klar für die Stahlstädter, für weitere Treffer reichte es allerdings nicht.

Auch im letzten Drittel liefen die Schwarz-Grünen mit viel Willen und Kampfgeist auf, doch das Fehlen wichtiger Scorer im Team zeigte sich nun immer mehr. Mit Thomas und Daniel Herklotz, Jakob Ceglarski, Lucas Engel und Roman Löwing fehlten viele Leistungsträger. Richtig gefährlich waren die Icefighters nun nicht mehr. Der CET brachte den Zwischenstand ohne größere Probleme über die Zeit.

„Wir haben in den zweiten zehn Minuten des ersten Drittels geschlafen und schlecht verteidigt. Danach haben wir gekämpft und alles versucht, es hat aber nicht gereicht. In der Offensive hast du gemerkt, dass drei Leute fehlen, die bisher insgesamt 57 Scorerpunkte erzielt haben. Das hat sich auch auf das Powerplay ausgewirkt. Sowas ist schwer zu ersetzen! Im zweiten Drittel kamen wir zu mehr Schüssen, haben aber nichts draus gemacht. Am Ende haben wir zwar noch Kampfgeist gezeigt, waren aber nicht mehr so gefährlich. Es ist sehr ärgerlich, dass wir durch schlechte zehn Minuten verloren und uns so selbst bestraft haben. Wenn du die Play-offs erreichen willst darfst du nicht nur über 50 Minuten gut spielen – auf diesem Niveau ist das dann zu wenig“, kommentierte Vit nach dem Spiel.

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