Wölfe zu harmlos in der Höhle des Löwen

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
Lesedauer: ca. 1 Minute

Dass es ein schwerer Gang nach Leipzig werden sollte, war allen Fans des EHV Schönheide schon vor der Partie gegen die Blue Lions bewusst. Und so setzte sich der Tabellenführer aus der Messestadt am Ende dann auch ziemlich überlegen mit 6:1 (1:0, 5:0, 0:1) gegen viel zu harmlose Schönheider Wölfe durch.

Vor 1257 Zuschauern in der alten Messehalle 6 konnte der EHV nur im ersten Drittel das Tempo mitgehen. Die Wölfe standen gut und erschwerten dadurch den Hausherren einen konstruktiven Spielaufbau. Einzigst ein ärgerlicher und vermeidbarer Fehler in der Defensive führte in der 17. Minute zur 1:0- Führung durch Sebastian Berg für die Leipziger. Bis dahin hielt auch der neue Wölfe-Goalie Benjamin Grunwald mit guten Reflexen seinen Kasten sauber.

Was dann im zweiten Abschnitt auf den EHV hereinbrach, war ein einziger Sturmlauf der “Blauen Löwen“. Innerhalb von elf Minuten schraubte Leipzig das Ergebnis auf 6:0 in die Höhe. Dabei kamen die Wölfe kaum zu Luftholen, denn durch teilweise unnötige Strafen und einige unverständliche Regelauslegungen des schwachen Hauptschiedsrichters Uhlmann, fielen gleich vier der fünf Gegentreffer in EHV-Unterzahl.

Aufgrund der deutlichen Führung ließen es die Blue Lions im letzten Drittel nun ruhiger angehen. Zwar erspielten sich die Leipziger noch sehr gute Torchancen, gingen aber mit unkonzentrierten Abschlüssen noch gnädig mit den Wölfen um oder scheiterten, wie schon im ersten Drittel, am guten Benjamin Grunwald. So blieb der Schlusspunkt hinter eine einseitige Partie dann doch den Schönheidern vergönnt. Auf Zuspiel von Matthias Krehl und Daniel Jun erzielte Miroslav Jenka in der 52. Minute wenigstens noch den Ehrentreffer für den EHV.

Nach dem Spiel war Wölfe-Coach Bentenrieder sichtlich über die Schiedsrichterleistung angefressen. Mit 20 Strafminuten allein im zweiten Drittel, spielte der EHV quasi den gesamten Abschnitt in Unterzahl. Dennoch mußte er das starke Überzahlspiel der Blue Lions anerkennen und wünscht sich für die weiteren Spiele eine diszipliniertere und aggressivere Spielweise seiner Mannschaft über die gesamten 60 Minuten.

Tore: 1:0 (16:45) Berg (Louven, Gaudet), 2:0 (27:32) Czajka (Gaudet, Hoffmann/5-4), 3:0 (30:05) Bartell (Eichelkraut, Felsch/5-4), 4:0 (30:34) Hofverberg (Hoffmann, Bärschneider/5-4), 5:0 (36:02) Felsch (Bärschneider, Eichelkraut/5-4), 6:0 (38:34) Berg (Weigant, Kastner), 6:1 (51:44) Jenka (Jun, Krehl). Strafen: Leipzig 8, Schönheide 18 + 10 (Heumann). Zuschauer: 1257.

Ein Spiegelbild der Saison
Sieg und Niederlage für den Hamburger SV zum Saisonabschluss

​Für das Regionalligateam des Hamburger SV ist seit Sonntagabend die Saison beendet – nach einem finalen Spielwochenende, das wie eine Zusammenfassung der Höhen und ...

Zum Abschluss keine Punkte
Hamburger SV verliert das letzte Auswärtsspiel der Saison

​500 Kilometer Anfahrtsweg nach Chemnitz für ein Spiel um die berühmte „goldene Ananas“, dazu ein Minikader – da war die Erwartungshaltung beim Team des Hamburger SV...

Die Moral bleibt intakt
Hamburger SV ringt die Chemnitz Crashers nach Verlängerung nieder

​Das Erreichen der Finalspiele der Meisterrunde der Regionalligen Nord und Ost war für beide Teams zwar bereits kein Thema mehr – trotzdem boten der Hamburger SV und...

Spitzenspiel steht an
Salzgitter Icefighters empfangen Schönheide

​Wenn es am Sonntag (18 Uhr) zum Aufeinandertreffen der TAG Salzgitter Icefighters und den Schönheider Wölfen kommt, ist es bereits am dritten Spieltag der Meisterru...

Starker Fight nicht belohnt
Hamburger SV verliert auch zweites Spiel der Meisterrunde

​Es hat nicht sollen sein: Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftaktmatch steht der Hamburger SV auch weiterhin ohne Punkte in der Verzahnu...