Wölfe wollen Auswärtsfluch in Halle brechen

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
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Am Freitag, 17. November, um 20 Uhr steht die einzige Begegnung für den EHV Schönheide an diesem Wochenende in der Regionalliga Nordost auf dem Plan. Gastgeber und Gegner sind die Saale Bulls vom ESC Halle 04. Dabei gilt es für die Wölfe, die Negativserie von fünf verlorenen Spielen am Stück in Halle endlich zu durchbrechen und nach zwei Jahren mal wieder an der Saale zu punkten.

Der ESC Halle 04 ist, ähnlich wie Schönheide, eher bescheiden in die neue Saison gestartet. Die hohen Erwartungen und Ziele schienen vorerst der Realität gewichen und die Ergebnisse sorgten gleich zu Beginn der Saison für mächtige Unruhe im Hallenser Land. Vor knapp drei Wochen reagierte die Vereinsführung und gab mit Hans Rothkirch die erste Trainerentlassung der noch jungen Saison bekannt. Statt eines Bayern soll nun ein Tscheche bei den Saale Bulls sein Glück versuchen. Neuer Trainer ist seit Anfang des Monats Ivan Horak. Mit ihm gelang scheinbar die Wende, denn der ESC holte aus den letzten vier Spielen beachtliche zehn Punkte und belegt aktuell den begehrten vierten Platz in der Tabelle.

Nach der Niederlage gegen Rostock ist der EHV Schönheide nun auch auswärts unter Zugzwang. Will man den Abstand auf Platz vier nicht zu groß werden lassen, müssen auch auf fremden Eis Punkte her. Selbstvertrauen dürften die Wölfe am Sonntag getankt haben, als man mit einer starken Leistung den Zweitligisten ETC Crimmitschau mit 6:3 besiegte. Das erste Hinspiel gegen die Saale Bulls gewannen die Jungs von Trainer Jiri Heinisch deutlich mit 7:3 und entgegen der Vorsaison soll es dieses Mal auch in Halle klappen, Punkte mit ins Erzgebirge zu nehmen. Mit welcher Aufstellung die Wölfe in Halle an den Start gehen, wird EHV-Coach Jiri Heinisch nach dem Abschlusstraining am Donnerstag entscheiden. Alle Spieler sind fit, fraglich nur, wer die dritte Kontingentstelle im Team einnehmen wird. Mit Jun und Jenka sind zwei dieser Positionen gesetzt. Ob Torhüter Tomas Husak oder Stürmer Robert Kase spielt, wird in der taktischen Ausrichtung eine Rolle spielen.

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