Wölfe verpflichten zwei Verteidiger

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Die Harzer Wölfe haben für die anstehende Regionalliga-Saison zwei neue Verteidiger unter Vertrag genommen. Markus Schneider und Alois Öttl wechseln in den Harz und werden das Wölfe-Trikot überstreifen.

Markus Schneider wurde am 2. Dezember 1983 geboren. Das Eishockeyspielen lernte der stämmige Abwehrspieler beim Nachwuchs der Berlin Capitals, mit der Herrenmannschaft der Capitals feierte Schneider 2003 auch den Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft. Über die Stationen FASS Berlin und Eisbären Juniors wechselte der Linksschütze 2004 nach Erfurt und blieb den Thüringern für knapp vier Jahre treu. Für die Black Dragons absolvierte Schneider in der abgelaufenen Saison 29 Oberliga-Spiele, die Saison beendete der 1,82 Meter große Defender dann beim EHC Dortmund. In der Oberliga-Aufstiegsrunde erzielte er für die Westfalen in 16 Spielen drei Tore und legte vier weitere Treffer auf. „Markus Schneider ist ein kantiger Spieler, der da hingeht, wo es weh tut“, urteilt Sportchef Bernd Wohlmann.

Mit Alois Öttl konnten die Harzer ein junges Verteidiger-Talent verpflichten. Der 20-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des Traditionsvereins EC Bad Tölz. Für die Tölzer Löwen stand der Abwehrakteur insgesamt drei Spielzeiten in der DNL, der höchsten deutschen Nachwuchsliga, auf dem Eis. In seiner letzten DNL-Saison 2005/06 brachte es Öttl in 35 Spielen auf beachtliche 29 Scorerpunkte (4 Tore, 25 Vorlagen) und war damit zweitbester Scorer unter den Abwehrspielern. Nach Schnupper-Einsätzen im Oberliga-Team der Tölzer Löwen wechselte der am 1. Mai 1988 geborene Verteidiger zum ESC Holzkirchen in die Landesliga Bayern und sammelte dort weitere Erfahrung im Seniorenbereich.

Nach einer Saison wieder verlassen wird die Wölfe dagegen Stürmer Stephan Hiendlmeyer. Der Angreifer wechselt in die Regionalliga Baden-Württemberg zum ESV Hügelsheim.

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