Wölfe unterliegen Rostock mit 1:4

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Im Spitzenspiel der Regionaliga Nordost mussten sich die Harzer Wölfe dem Rostocker EC mit 1:4 (0:0, 1:2, 0:2) geschlagen geben. Die Harzer wehrten sich tapfer, leisteten sich aber insgesamt zu viele entscheidende Fehler.

Zu Beginn der Partie übernahmen zunächst die Gäste von der Ostsee das Kommando, scheiterten aber wiederholt an Roland Schröder im Wölfe-Tor. Rund zehn Minuten dauerte es, ehe sich die Gastgeber frei gespielt hatten. Eine vorentscheidende Szene dann bereits in der zwölften Minute. Martin Juza hatte Doug Murray bedient, der gekonnt mit der Rückhand in den Giebel vollendete. Der Puck sprang von der hinteren Torverstrebung wieder aus dem Kasten, 1200 Fans jubelten, selbst die Rostocker Gäste stellten das Spiel ein. Nur Hauptschiedsrichter Janus gab dem Treffer keine Anerkennung, er hatte den Puck lediglich an der Latte gesehen. Wenig später war der Torschrei erneut auf den Lippen der Fans, diesmal hielt REC-Keeper Branislav Hippik aber famos gegen Murray.

Im Mittelabschnitt konnten die Wölfe den besseren Start verbuchen, doch Juza scheiterte nach einem tollen Solo an Hippik. In der 26. Minute dann aber doch endlich die Führung: Murray war auf dem Flügel durchgestartet und bediente zentimetergenau Juza, der nur noch einschieben brauchte. Kurz darauf aber der Schock. In Überzahl verloren die Wölfe an der blauen Linie den Puck, David Hördler vollendete das Break zum 1:1 (28.). Die Harzer hatten kurz darauf bei einer doppelten Überzahl erneut die Chance, in Führung zu gehen, scheiterten aber an Hippik. Stattdessen glückte Christian Herrmann gar die Führung für den REC (35.).

Im Schlussabschnitt mühten sich die Gastgeber redlich, nach 47 Minuten musste jedoch auch noch der dritte Treffer für die Piranhas durch Ronny Schneider geschluckt werden. Die Wölfe probierten alles, fanden aber in der Deckung der Rostocker keine Lücke mehr. So sorgte Thomas Haupt mit dem 1:4, einem Schuss in den Winkel, für die endgültige Entscheidung (57.).

„Beide Teams hätten Punkte verdient. Aber so ist das im Sport, beim letzten Spiel gewinnt Braunlage mit 4:1, diesmal wir. Ich bin zufrieden mit der Leistung“, sagte anschließend Rostocks Trainer Sergej Yashin. „Wir haben gekämpft und alles gegeben, es hat am Ende nicht gereicht“, meinte ein enttäuschter Wölfe-Trainer Jan Furo.

Tore: 1:0 (25:56) Juza (Vanek, Murray), 1:1 (27:19) Hördler (4-5), 1:2 (34:22) Herrmann (Haupt), 1:3 (46:08) Schneider (Hördler), 1:4 (57:42) Haupt (Bartanus, Blaha). Strafen: Braunlage 6, Rostock 10 + 10 (Michalek). Zuschauer: 1155.

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