Wölfe unterliegen mit 2:6 in Halle

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Ohne Punktgewinn blieben die Harzer Wölfe im Auswärtsspiel beim ESC Halle 04. Die Wölfe unterlagen im Nordost-Pokal vor 654 Zuschauern bei den Saale Bulls mit 2:6 (1:3, 0:2, 1:1). Trotz der Niederlage können die Harzer noch den dritten Platz in der Vorrundengruppe A erreichen, Voraussetzung dafür ist ein Sieg am Samstag gegen FASS Berlin. Die Hallenser haben mit ihrem Sieg dagegen den zweiten Platz sicher.

Von Beginn an standen die Wölfe unter Druck, die Saale Bulls wollten unbedingt Revanche für die im Hinspiel erlittene Niederlage nehmen. Die Führung der Saale Bulls in der dritten Minute durch ein Break von Martin Miklik war somit auch keine Überraschung, wenngleich die Harzer den Treffer durch Zuordnungsprobleme in der Abwehr erst ermöglichten. Möglicherweise wäre die Partie anders gelaufen, hätte Alexander Deibert in der achten Minute nach einem Alleingang den Ausgleich erzielt. Der Wölfe-Kapitän scheiterte allerdings an Halles Keeper Norbert Pascha. Im Gegenzug trafen die Gastgeber durch Stephan Kuhlee und Alexander Zille innerhalb einer Minute doppelt, Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann musste früh eine Auszeit nehmen, um die Reihen wieder zu ordnen. In der 13. Minute markierte Deibert bei doppelter Überzahl mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie das 1:3, eine wirkliche Siegchance hatten die Harzer allerdings nicht. Zu überlegen zeigten sich die Bulls, zu selten konnten die Wölfe sich im gegnerischen Drittel festsetzen.

Im zweiten Abschnitt durften bei Toren von Benjamin Thiede (32.) und Tomas Burian (37.) nur die Saale Bulls jubeln. Die Wölfe standen in der Abwehr zwar ordentlich, konnten in der Offensive aber keine Akzente setzen. Die Partie war daher früh zu Gunsten der Bulls entschieden. Zu Beginn des Schlussdrittels übernahm Alexander Grunwald den Posten im Wölfe-Tor von Mario D'Antuono. In Überzahl konnte Christian Schock zudem auf 2:5 verkürzen (42.), Miklik stellte jedoch ebenfalls im Powerplay den alten Abstand wieder her (47.). Bis zur Schlusssirene änderte sich an dem Ergebnis nichts mehr.

Während Halles Trainer Jiri Otoupalik sehr zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft war, fand Wohlmann nach der Niederlage klare Worte. „Bei uns haben die letzten Prozente beim Einsatz und Kampfwillen gefehlt, wir waren nicht bereit, das zu zeigen, was uns im Hinspiel ausgezeichnet hat. Zudem haben wir vor praktisch jedem Gegentor individuelle Fehler gemacht. Halle hat über 60 Minuten gesehen hochverdient gewonnen“, sagte der Wölfe-Trainer nach der Partie.

Tore: 1:0 (2:52) Miklik (Burian, Kuhlee), 2:0 (9:08) Kuhlee (Hähnlein), 3:0 (10:22) Zille (Schubert), 3:1 (12:01) Deibert (Bilstein/5-3), 4:1 (31:23) Thiede (Burian, Kuhlee), 5:1 (36:12) Burian (Wunderlich), 5:2 (41:11) Schock (Deibert/5-4), 6:2 (46:44) Miklik (Kuhlee, Kasperczyk/5-4). Strafen: Halle 8, Braunlage 16. Zuschauer: 654.

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