Wölfe stürmen ins Halbfinale

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Die Harzer Wölfe stehen im Halbfinale des Nordost-Pokals. Im Viertelfinal-Rückspiel setzte sich der ESC im heimischen Wurmbergstadion vor rund 250 Zuschauern deutlich mit 7:2 (3:0, 2:1, 2:1) gegen den ECC Preussen Berlin Juniors durch, das Hinspiel war 4:4 ausgegangen. Besonders treffsicher zeigte sich Wölfe-Stürmer Stefan Bilstein, dem vier Tore gelangen. Im Halbfinale treffen die Harzer nun auf die Blue Lions Leipzig, die genauen Spieltermine werden in Kürze bekanntgegeben.

Obwohl Wölfe-Coach Bernd Wohlmann wiederum nur auf zwei Reihen zurückgreifen konnte, übernahm seine Mannschaft gegen den amtierenden Meister der Regionalliga Ost von Beginn an das Kommando. Maximilian Bauer hatte in den ersten Minuten gleich zweimal die Führung auf dem Schläger, verpasste den Torerfolg jedoch beide Male knapp. Besser machte es Bilstein, der das erste Powerplay der Wölfe zum Führungstreffer nutzte (5.). Eine Minute später lag der Puck wieder im Netz der Preussen, Michele Meridian verwertete nach starker Vorbarbeit von Bauer sicher. Nach Vadim Josts 3:0 in der 15. Minute konnten die Harzer mit einem durchaus beruhigenden Vorsprung in die erste Pause gehen.

Auch im zweiten Abschnitt gaben die Wölfe den Ton an. Alexander Deibert erhöhte in Unterzahl auf 4:0 und beendete damit den Arbeitstag von Berlins Keeper Björn Leonhardt, der sein Tor für Jan Alexander Kremer räumte (24.). Doch auch Kremer musste nach Bilsteins 5:0 schon bald hinter sich greifen (31.). Erst in der Folge kamen die Preussen besser ins Spiel, in Überzahl erzielte Patrick Neugebauer mit einem abgefälschten Schuss den ersten Treffer der Berliner (37.).

Im Schlussdrittel wurde der kleine Kader der Wölfe weiter ausgedünnt, Alois Öttl verletzte sich bei einem unglücklichen Sturz in die Bande, sein Einsatz am Wochenende ist fraglich. Trotzdem gerieten die Harzer zu keiner Zeit mehr in Gefahr. Im Gegenteil, Bilstein legte das 6:1 nach (46.). Nico Jentzsch konnte für die Preussen noch das zweite Tor markieren (50.), der Schlusspunkt gehörte aber wieder Bilstein (52.).

„Wir sind zwar hier in den Harz gefahren, aber meine Mannschaft scheint mit dem Kopf in Berlin geblieben zu sein. Die kalten Temperaturen waren für mein Team ungewohnt“, sagte nach Spielschluss Preussen-Trainer Heiko Awizus. Zufrieden zeigte sich ESC-Coach Wohlmann: „Wir haben den Sieg mehr gewollt. Die frühe Führung hat uns in die Karten gespielt, auch danach sind die Tore immer zu den richtigen Momenten gefallen. Trotz des kleinen Kaders war das eine starke Leistung.“

Tore: 1:0 (4:25) Bilstein (Deibert, Blank/5-4), 2:0 (5:22) Meridian (Bauer, Schulz), 3:0 (14:10) Jost (Deibert, Bilstein), 4:0 (23:31) Deibert (Bilstein, Öttl/4-5), 5:0 (30:34) Bilstein (Deibert/5-4), 5:1 (36:46) Neugebauer (Fadejews, Jentzsch/5-4), 6:1 (45:11) Bilstein (Deibert, Jost), 6:2 (49:38) Jentzsch (Janke), 7:2 (51:07) Bilstein (Schock). Strafen: Braunlage 16, Berlin 10. Zuschauer: 229.

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