Wölfe starten mit Sieg in die Vorbereitung

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Siegreich verlief der erste Saisonauftritt des ESC Harzer Wölfe Braunlage. Im Vorbereitungsspiel beim Königsborner JEC setzte sich der Regionalligist mit 6:5 (1:3, 2:2, 2:0, 1:0) nach Penaltyschießen durch. „Für das erste Spiel war das okay, immerhin steht Königsborn schon deutlich länger auf dem Eis“, urteilte anschließend Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann.

Gegen den NRW-Regionalligisten gelang den Wölfen ein echter Blitzstart. Bereits nach neun Sekunden gingen die Harzer in Führung. Stefan Bilstein war über den Flügel enteilt und hatte abgezogen, den Abpraller verwertete John Kraiss. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels waren aber zunächst nur die Gastgeber am Zug. Derek Picklyk glich nach zehn Minuten aus, kurz darauf war für Neu-Wolf Erik Pipp sein erstes Spiel bereits beendet. Nach einem Check wurde er vom Schiedsrichter mit einer Spieldauerstrafe belegt. Durch Treffer von Thomas Branz (14.) und Thomas Frach (20.) gingen die Königsborner dann mit 3:1 in Führung.

Nach 30 Minuten hatten die Wölfe aber wieder den Ausgleich geschafft. Kraiss mit seinem zweiten Tor (25.) sowie Benjamin Schulz mit einem satten Schuss (29.) waren für die Harzer erfolgreich. Kurz darauf folgte jedoch der Beleg dafür, dass in der Verteidigung der Wölfe noch nicht alles passte. Innerhalb von 50 Sekunden sorgten Daniel Roosen (34.) und Igor Cillik (35.) für die abermalige Zwei-Tore-Führung der Königsborner.

Im Schlussabschnitt war Wölfe-Goalie Tobias Bannach nicht mehr zu überwinden. Auf der Gegenseite markierte der kanadische Testspieler Jeff Maronese sein erstes Tor im Dress der Harzer (43.). Die drängten nun auf den Ausgleich, belohnt wurden die Bemühungen schließlich vier Sekunden vor dem Ende. Bilstein war aus spitzem Winkel erfolgreich, lautstark bejubelt von rund 20 mitgereisten Wölfe-Fans. Den Sieg machte im Penaltyschießen Alexander Deibert perfekt, während Bannach sämtliche Königsborner Versuche abwehrte. „Je länger die Partie gedauert hat, desto besser sind wir zurecht gekommen. Das es am Ende sogar noch zu dem Sieg gereicht hat, ist auch für die Mannschaft klasse“, sagte nach Spielschluss Coach Bernd Wohlmann.

Tore: 0:1 (0:09) Kraiss (Bilstein), 1:1 (9:01) Picklyk (5-4), 2:1 (13:02) Branz (Kuchnia/4-4), 3:1 (19:16) Frach (Picklyk/4-4), 3:2 (24:08) Kraiss (Deibert), 3:3 (28:02) Schulz (Zech) , 4:3 (33:44) Roosen (Kuchnia/5-4), 5:3 (34:31) Cillik, 5:4 (42:04) Maronese (Bilstein/4-5), 5:5 (59:56) Bilstein (Bednjanec), 5:6 (60:00) Deibert (entscheidender Penalty). Strafen: Königsborn 18, Braunlage 16 + 10 (Bilstein) + 10 (Elzner) + 5 + Spieldauer (Pipp).

Auch im zweiten Vorbereitungsspiel der noch jungen Eishockeysaison konnten die Harzer Wölfe einen Sieg feiern. Nach dem Erfolg in Königsborn am Freitag setzte sich der ESC diesmal bei den Ratinger Ice Aliens durch, nach 60 Minuten stand es 3:2 (0:0, 1:1, 2:1) für die Wölfe. „Das war ein Schritt mehr in die richtige Richtung als am Freitag“, freute sich ESC-Trainer Bernd Wohlmann.

Nach einem torlosen Anfangsdrittel gerieten die Harzer vor knapp 400 Zuschauern am Ratinger Sandbach nach 30 Minuten durch ein Tor von Daniel Beenen in Rückstand. In Überzahl markierte Falk Elzner fünf Minuten später den Ausgleich für den ESC. Auch im Schlussabschnitt gerieten die Wölfe zunächst in Rückstand, Philip Hendle war für die Ratinger erfolgreich (45.). Die Antwort der Wölfe ließ aber nicht lange auf sich warten. Wie beim 1:1 fiel der Treffer im Powerplay, Torschütze war diesmal der kanadische Testverteidiger Jeff Maronese (47.). „Einsatzmäßig war es heute sehr gut, die Jungs haben bis zum Schluss alles gegeben“, bilanzierte Wohlmann. Der Lohn war schließlich 19 Sekunden vor Schluss sogar der Siegtreffer durch Kapitän Alexander Deibert. „Für den Kopf ist es natürlich immer gut, wenn man gewinnt“, sagte Wohlmann, der auch beim Spielsystem Fortschritte erkannte.

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