Wölfe schlagen den Spitzenreiter

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Was für ein Jahresstart! Nach dem Tabellenzweiten Leipzig schickten die Harzer Wölfe nun auch den Spitzenreiter aus Rostock mit einer Niederlage auf die Heimreise. Im wiederum gut gefüllten Wurmbergstadion setzten sich die Wölfe verdient mit 4:1 (1:0, 3:1, 0:0) gegen die Piranhas durch.

Dabei hatten die Wölfe noch vor dem Beginn den Ausfall von Martin Juza zu verkraften. Der Torjäger musste kurzfristig mit einem Magen-Darm-Virus passen, etliche weitere Spieler gingen angeschlagen in die Partie. Das hinderte die Wölfe aber nicht daran, vom Start weg ein hohes Tempo vorzulegen. Gestützt auf einen überzeugenden Tobias Bannach und eine stabile Defensive erarbeiteten sich die Harzer ein Übergewicht. Die größte Chance hatte dabei Andreas Schock, der frei vor Rostocks Keeper Branislav Hippik auftauchte, jedoch knapp verzog. In der 18. Minute fiel dann doch die verdiente Führung. In doppelter Überzahl fand ein Hammer von Jozef Potac den Weg ins Netz.

Im Mitteldrittel knüpften die Harzer nahtlos an die starke Vorstellung der ersten 20 Minuten an. Lohn der Mühen war schließlich das 2:0 durch Christian Schock (31.), abermals in Überzahl erzielt. Die letzten Minuten des Drittels hatten es dann in sich. Zunächst konnten die Rostocker auf 2:1 verkürzen (38.), David Hördler hatte unhaltbar abgefälscht. Die Wölfe zeigten sich jedoch nicht geschockt, sondern konterten im Stil einer Spitzenmanschaft. Stefan Bilstein krönte seine bärenstarke Vorstellung, als er nach einem Abpraller gedankenschnell vollstreckte (39.). Kurz darauf sogar das 4:1: Nach einem Bullygewinn tankte sich Roman Vanek durch, Alexander Deibert brachte den Puck schließlich über die Linie (40.).

Zu Beginn des Schlussabschnitts drängte Rostock auf den Anschluss, konnte die Verteidigung der Wölfe aber nicht überwinden. Die Harzer spielten ihrerseits mit dem Vorsprung im Rücken die Zeit souverän herunter. Selbst eine längere doppelte Unterzahl in den Schlussminuten brachte die Harzer nicht mehr in Verlegenheit und unter den Ovationen der Fans hielt Bannach sein Tor sauber. Aus einer insgesamt starken Wölfemannschaft ragten Bilstein, Vanek und Potac noch heraus.

Am kommenden Wochenende stehen für die Wölfe nun zwei Duelle mit dem direkten Tabellennachbarn aus Erfurt auf dem Programm. Sowohl am Freitag in Erfurt als auch am Sonntag im heimischen Wurmbergstadion geht es im direkten Duell um den dritten Tabellenplatz.

Tore: 1:0 (17:52) Potac (Vanek, Bilstein/5-3), 2:0 Chr. Schock (Bilstein, Potac/5-4), 2:1 (37:55) Hördler (Vojcak, Schneider), 3:1 (38:47) Bilstein (Vanek, Potac), 4:1 (39:30) Deibert (Vanek). Strafen: Braunlage 10, Rostock 10. Zuschauer: 1448.