Wölfe mit zwei Spiele in drei Tagen

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
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Der EHV Schönheide testet im Zuge der Saisonvorbereitung auf die Regionalliga Nordost in dieser Woche fleißig weiter. Innerhalb von drei Tagen stehen dabei für die Wölfe gleich zwei Spiele auf dem Programm. In Bayreuth, am Tag der Deutschen Einheit, Mittwoch, 3. Oktober, um 19:30 Uhr steht zunächst das Rückspiel gegen die Tigers vom EHC Bayreuth an, ehe der EHV Schönheide am Samstag, 6. Oktober, um 18 Uhr die Eislöwen vom Sachsenligisten Fortuna Leipzig im Wolfsbau begrüßt.

In Bayreuth erwartet die Wölfe sicher ein heißer Tanz, denn die Tigers werden alles daran setzen, um vor heimischer Kulisse das Rückspiel zu gewinnen. Der EHV sollte aufgrund des Hinspiels gewarnt sein und am Mittwoch gleich von Beginn an konzentriert zu Werke gehen. Denn trotz des Klassenunterschiedes gaben die Bayreuther letzten Freitag eine gute Visitenkarte in Schönheide ab und brachten die Wölfe überraschend oft in Bedrängnis, womit sie speziell im ersten und letzten Drittel ein besseres Ergebnis verdient gehabt hätten.

Im Team des EHV wird es im Vergleich zum Hinspiel kaum Veränderungen geben. Zwar kann Verteidiger Christian Heumann nach abgesessener Sperre wieder mitwirken, doch mit Mike Losch fehlt weiter krankheitsbedingt ein wichtiger Spieler im Wölfesturm. Zudem müssen Jochen Jordan, Jan Rutsatz und Mirko Lenk ebenfalls krankheits- oder verletzungsbedingt pausieren.

Am kommenden Samstag trifft der EHV Schönheide dann auf den Sachsenligisten und amtierenden Sachsenpokalsieger, den Eislöwen Leipzig. Zwar von der Papierform her eine lösbare Aufgabe, werden die Eislöwen aber nicht zu unterschätzen sein. Immerhin stellten die Messestädter vergangene Saison den Jonsdorfer Falken, als Aufsteiger in die Regionalliga, im Sachsenpokalfinale ein Bein und gingen letztendlich als verdienter Sieger vom Eis. Der Kader wird sich nach Angaben der Leipziger zur Vorsaison kaum verändern. Trainiert werden die Eislöwen von Ron Gaudet, welcher neben dem Job als Coach des Sachsenligisten auch in der Oberliga für die Blue Lions auf Torejagd geht.