Wölfe-Mini-Kader schlägt sich achtbar

Kadan zu Gast im WolfsbauKadan zu Gast im Wolfsbau
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Nichts zu holen gab es für den EHV Schönheide 09 am Freitagabend beim Auswärtsspiel gegen den ESC Halle 04. Mit nur 13 Feldspielern, zwei Torhütern und ohne Spielertrainer Daniel Jun angereist schlug sich der Minikader der Wölfe dennoch achtbar und unterlag den in Bestbesetzung spielenden Saale Bulls mit 2:6 (1:1, 0:3, 1:2).

Die favorisierten Hausherren übernahmen von Beginn an die Initiative und gingen in der 5. Minute durch Thomas Burian mit 1:0 in Führung. Im weiteren Spielverlauf lag den über 700 Zuschauern in der Hallenser Eissporthalle des Öfteren der Torschrei auf der Zunge, doch EHV-Goalie Oliver Granert erwischte einen guten Abend und entschärfte mit tollen Reflexen mehrere Großchancen der Saale Bulls. In der 13. Minute agierte Halle erstmals in Überzahl, doch anstatt die Führung auszubauen, fiel der überraschende Ausgleich für die Wölfe. Matthias Krehl schnappte sich die Scheibe im Verteidigungsdrittel, lief allein auf Bulls-Keeper Pascha zu und traf mit präzisem Schuss zum 1:1 in den rechten Winkel.

Die Saale Bulls erhöhten im zweiten Drittel nun deutlich die Schlagzahl und gingen durch Tore von Alexander Zille (24.) und Jan Fadrny (27.) wieder mit 3:1 in Führung. Nur selten konnten die tapfer kämpfenden Wölfe für Entlastung sorgen und als Martin Miklik in Überzahl gar auf 4:1 (35.) erhöhte, war das Spiel bereits vorzeitig entschieden.

Auch mit Beginn des Schlussdrittels ließen die Hallenser keine Fragen offen, wer als Sieger das Eis verlassen sollte. Innerhalb von zwei Minuten erhöhte der Ex-Oberligist durch Jedrzej Kasperczyk (41.) und Roman Wunderlich (43.) auf 6:1 und schaltete danach ob der klaren Führung wieder einen Gang zurück. Die Wölfe konnten bis zum Schluss das Geschehen auf dem Eis ausgeglichener gestalten und kamen nun selbst zu einigen guten Möglichkeiten. In der 47. Minute verkürzten die Wölfe in Überzahl durch Matthias Krehl auf 6:2 und hatten beispielsweise durch einen Pfostenschuss von André Lenk und durch Alleingänge von Martin Vojcak und Danny Reimann weitere gute Chancen zur Ergebniskosmetik. Am verdienten Sieg der Saale Bulls konnte man freilich nicht mehr rütteln. Trotz der 2:6- Niederlage zeigten die dezimierten Wölfe eine gute geschlossene Mannschaftsleistung, bewiesen auch nach den deutlichen Rückständen große Moral und verließen am Ende erhobenen Hauptes die Stierkampfarena in Halle.

Tore: 1:0 (4:17) Burian (Hruby), 1:1 (12:19) Krehl (4-5), 2:1 (23:25) Zille (Wunderlich, Rusch), 3:1 (26:45) Fadrny (Kasperczyk, Hoffmann/4-4), 4:1 (34:12) Miklik (Pohling, Thiede/5-4), 5:1 (40:29) Kasperczyk (Fadrny), 6:1 (42:03) Wunderlich (Schubert, Rusch), 6:2 (46:04) Krehl (Müller, Reimann/5-4). Strafen: Halle 10, Schönheide 10. Zuschauer: 702.

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