Wölfe machen Big Points

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Die Harzer Wölfe sind wieder auf Rang drei der Regionalliga Nordost zurückgekehrt. Dank eines 6:2 (1:1, 2:1, 3:0)-Heimsieges über den bisherigen Dritten ESC Halle 04 übernahmen nun die Wölfe wieder den Rang der Saale Bulls.

Dabei hatten die Wölfe schon vor Spielbeginn einen Rückschlag zu verkraften. Torjäger Martin Juza musste mit einer schweren Angina passen, statt auf dem Eis zu wirbeln, war Bettruhe angesagt. „Nur gemeinsam sind wir stark“ hatten die Harzer Fans das Motto für die Partie ausgegeben und feuerten ihre Mannschaft lautstark an. Und das Team nahm die Vorlage auf, kämpfte um jeden Zentimeter Eis, spielte aggressives Eishockey.

Dennoch erarbeiteten sich die Gäste zunächst ein Chancenplus. Ein starker Roland Schröder im Wölfe-Tor war jedoch nur bei einer doppelten Überzahl von Robert Vavroch zu bezwingen (8.). Bis zur 19. Minute sollte es schließlich dauern, ehe auch die Harzer Fans jubeln konnten. Pavel Vait hatte von der blauen Linie abgezogen und getroffen.

Das Tor schien die Wölfe sichtlich zu beflügeln. Mit viel Druck kamen sie aus der ersten Drittelpause und erarbeiteten sich etliche Chancen. So scheiterte Stefan Bilstein mit einem Solo an Halles Keeper Tim Schnelle. Als plötzlich drei Harzer frei vor Schnelle auftauchten, rettete der Pfosten. Erst Sven Eichlers Schuss in den Winkel war der verdiente Lohn (31.). Die Gäste schlugen jedoch zurück, Martin Miklik war in Überzahl erfolgreich (35.). Ebenfalls in Überzahl war es dann aber Jozef Potac, der die Harzer mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf die Siegerstraße führte (40.).

Entscheidend im Schlussabschnitt waren schließlich zwei Szenen. Zunächst rettete Schröder gegen den alleine durchgebrochenen Georgi Kimstatsch, auf der Gegenseite hämmerte Potac dagegen den Puck zum umjubelten 4:2 in die Maschen (50.). Harry Kulczynskis 5:2 nach Vorlage von Benjamin Salzmann resultierte aus einem klassischen Konter (52.). Den Lohn für eine starke Leistung erntete dann auch noch Björn Naujokat. In der 54. Minute markierte er sein erstes Saisontor, während die Zuschauer die Mannschaft mit Standing Ovations feierte.

„Wir haben zwei Drittel gut gespielt. Ein Lob an Braunlages Keeper Schröder“, meinte nach der Partie Halles Trainer Ivan Horak. „Das war eine starke Mannschaftsleistung. Wir haben den Fans für ihre tolle Unterstützung heute das passende Ergebnis zurückgegeben“, freute sich Wölfe-Trainer Dirk Heckmann.

Tore: 0:1 (7:03) Vavroch (Kuhlee, Maskarinec/5-3), 1:1 (18:42) Vait (Adamec, Vanek), 2:1 (30:44) Eichler (Vanek, Adamec/5-4), 2:2 (34:58) Miklik (Maskarinec, Kuhlee/5-4), 3:2 (39:26) Potac (Westerkamp, Vanek/5-4), 4:2 (49:16) Potac (Murray, Vanek/5-4), 5:2 (51:21) Kulczynski (Salzmann), 6:2 (53:52) Naujokat (Vanek, Adamec). Strafen: Braunlage 16, Halle 12. Zuschauer: 1121.


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