Wölfe können Tornado-Abwehr nicht knacken

Kadan zu Gast im WolfsbauKadan zu Gast im Wolfsbau
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Vor über 1000 Zuschauern im Nieskyer Waldstadion, darunter rund 70 mitgereiste Wölfefans, musste sich der EHV Schönheide 09 am Samstagabend den heimstarken Tornados vom ELV Niesky mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) geschlagen geben und hat, bei acht Punkten Rückstand auf die Lausitzer, nur noch theoretische Chancen, den dritten Platz in Regionalliga Ost zu erreichen. In der taktisch geprägten und ausgeglichenen Partie bissen sich die Wölfe vor allem an der Tornado-Abwehr die Zähne aus und fanden letztendlich auch kein probates Mittel, um Nieskys starke Torfrau Yvonne Schröder zu überwinden.

Beim letzten Heimauftritt der Tornados in dieser Saison fanden zunächst die Wölfe besser ins Spiel und erarbeiteten sich optische Feldvorteile. Die überraschend defensiv eingestellten Hausherren überließen den Gästen das Spiel und suchten, aus einer sicheren Abwehr heraus, ihre Chance im Konterspiel. Nachdem der EHV 09 mit drei, vier guten Aktionen die Führung auf dem Schläger hatte, nutzten die Tornados einen der wenigen Gegenstöße zur schmeichelhaften 1:0- Führung durch Mojmir Musil (8.). Bis zum Ende des ersten Drittels hätten die Wölfe mehrfach ausgleichen können, doch eine bestens aufgelegte Yvonne Schröder im ELV- Gehäuse war nicht zu überwinden.

Im Mitteldrittel übernahmen nun die Tornados etwas mehr die Initiative und kamen vor allem in Überzahl zu besten Chancen, welche aber ein ebenfalls guter EHV- Keeper Sebastian Modes zunächst allesamt zunichte machte. Bei den Wölfen ließ die Torschussquote deutlich nach, was wohl auch dem kräfteraubenden Anrennen im ersten Drittel geschuldet war. Als sich alle auf ein torloses zweites Drittel eingestellt hatten, war es Sebastian Greulich, welcher mit einem abgefälschten und deshalb unhaltbaren Schuss von der blauen Linie auf 2:0 (38.) für die Tornados erhöhte.

Kämpferisch kann man den Wölfen auch im letzten Abschnitt keinen Vorwurf machen, denn sie blieben auch weiterhin spielerisch das etwas bessere Team und versuchten noch einmal alles, um zum Anschlusstreffer zu kommen. Die Chancen dazu waren auch da, doch an Nationaltorhüterin Schröder war einfach kein Vorbeikommen. Als nach dem letzten Seitenwechsel im Freiluftstadion auch ein Powerplay der Wölfe ohne Erfolg blieb, waren es die Tornados, welche in der 54. Minute mit dem 3:0 durch Verteidiger Markus Adamsky für die Vorentscheidung in einem ausgeglichenen und fairen Spiel sorgten.

Tore: 1:0 (7:23) Musil (Schlich S., Schlicht D.), 2:0 (37:47) Greulich (Schwabe, Musil/5-4), 3:0 (53:03) Adamsky (Noack, Brill). Strafen: Niesky 8, Schönheide 10. Zuschauer: 1012.

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