Wölfe kämpfen sich durch

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Dank einer kämpferischen Glanzleistung haben sich die Harzer Wölfe drei wichtige Punkte im Kampf um den dritten Platz in der Regionalliga Nordost geholt. Allen Hindernissen zum Trotz setzten sich die Harzer mit 3:1 (2:1, 0:0, 1:0) gegen FASS Berlin durch. Aus einer kompakten Mannschaft stachen dabei der doppelte Torschütze Andreas Schock sowie Torwart Roland Schröder noch heraus.

Fünf Ausfälle – neben den gesperrten Potac und Vanek auch die verletzten Westerkamp, Deibert und Andreas Bippus (Zahn-OP) – musste das Wölfe-Team kompensieren. Das 0:1 in der zweiten Minute durch Lucien Aicher war die logische Folge. Doch nach rund zehn Minuten hatten sich die Wölfe gefunden und übernahmen zunehmend das Kommando. In der zwölften Minute schließlich der verdiente Ausgleich: Bilstein wurde auf dem Weg zum Tor gefoult und verwandelte den fälligen Penalty sicher. Zwei Minuten später gingen die Harzer in Führung. Wieder einmal war Andreas Schock den FASS-Verteidigern entwischt und netzte zum 2:1 ein. „Andi spielt jetzt so, wie ich es von ihm in Erinnerung hatte“, freute sich Trainer Jan Furo über die Leistungssteigerung seines Schützlings.

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels hätten die Wölfe dann für klare Verhältnisse sorgen können, doch sowohl Benjamin Salzmann als auch Björn Naujokat scheiterten am guten Berliner Schlussmann Tobias John. In etlichen Überzahl-Situationen blieben die Wölfe in der Folge zu harmlos, besonders hier machten sich die vielen Ausfälle deutlich bemerkbar. Auf der Gegenseite war die Führung am Dritteleinde mehrfach Schröder zu verdanken, der bei einigen FASS-Chancen zuweilen Kopf und Kragen riskieren musste.

In den Anfangsminuten des Schlussabschnitts hatten die Wölfe in doppelter Überzahl erneut keinen Erfolg, unter anderem scheiterte Juza aus Nahdistanz an John. Mit seinem zweiten Treffer des Abends sorgte Andreas Schock für schließlich aber doch für Erleichterung (46.). FASS gab sich jedoch noch längst nicht geschlagen und stemmte sich gegen die Niederlage. Immer wieder war aber Schröder Endstation. Die größte Tat vollbrachte der Wölfe-Keeper mit einem gehaltenen Penalty gegen Doug Murray (53.). Mit viel Einsatz und Kampfgeist brachten die Harzer den Vorsprung schließlich ins Ziel, auch das Herausnehmen des Torwarts brachte keinen Erfolg mehr für FASS.

Tore: 0:1 (1:17) Aicher (Brown), 1:1 (11:53) Bilstein (Penalty), 2:1 (13:59) A. Schock (Lütjen, Hofmann), 3:1 (45:33) A. Schock (Salzmann, Lütjen). Strafen: Braunlage 12, Berlin 20. Zuschauer: 841.