Wölfe heiß auf Heidschnucken

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Nur eine Partie haben die Harzer Wölfe an diesem Wochenende in der Regionalliga Nord zu absolvieren, doch die hat es in sich. Der ESC empfängt den Adendorfer EC, und die Wölfe sind heiß darauf, die Heidschnucken zu reißen. Beginn des Nordklassikers ist am Sonntag um 19 Uhr im Braunlager Wurmbergstadion.

Auf Seiten der Wölfe kann Trainer Bernd Wohlmann fast auf den gesamten Kader zurückgreifen, Sören Krebs fällt jedoch verletzungsbedingt weiterhin aus, Christian Schock muss auf Grund der Spieldauerstrafe im letzten Spiel zuschauen. Dafür sind aber Stefan Bilstein und Jurica Bednjanec wieder mit an Bord. „Beide haben erst Mitte der Woche wieder mit dem Training angefangen, wir müssen sehen, wie gut es schon geht“, sagt Wohlmann. Ebenfalls spielen kann John Kraiss, der sich beim Spiel in Hamburg eine Kieferprellung zuzog und daher beim Testspiel in Rostock fehlte.

Härter getroffen vom Verletzungspech ist da der Gegner der Wölfe, der Adendorfer EC. Mit Andrey Gorbenko, Anthony Schelling und Matthias Hoffmann fallen drei Leistungsträger definitiv aus. Besonders Hoffmann hat es heftig erwischt, er erlitt am vergangenen Wochenende einen Mittelhandbruch. Doch auch so hat der Adendorfer Kader Qualität zu bieten. Kapitän Denny Böttger wird im Angriff von Routinier Jacek Piechutta unterstützt. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit dem Harzer Eigengewächs Benjamin Salzmann, der inzwischen in Lüneburg studiert. In der Abwehr musste Trainer Lumir Mikesz den Abgang von Frank Richard zum Ligakonkurrenten Langenhagen verkraften.

In die Liga sind die Heidschnucken mehr schlecht als recht gestartet. Nach fünf absolvierten Spielen haben die Adendorfer erst sechs Punkte auf dem Konto, kassierten aber bereits Niederlagen in Langenhagen und am Pferdeturm. Negativer Höhepunkt war das 0:5 daheim gegen den EHC Wolfsburg 1b, wenngleich die Punkte nach einer Wertung am grünen Tisch doch in der Heide blieben. Unterschätzen dürfen die Harzer den AEC aber dennoch nicht. Gerade angeschlagene Gegner sind gefährlich, dass weiß auch Wohlmann.

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