Wölfe gewinnen in Chemnitz

Kadan zu Gast im WolfsbauKadan zu Gast im Wolfsbau
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Die rund 300 mitgereisten Fans des EHV Schönheide 09 hatten die Chemnitzer Eissporthalle vor, während und nach dem gestrigen Derby gegen die Wild Boys fest im Griff und feierten ihr Team noch lange nach Spielschluss ausgelassen. Eindrucksvoll gewannen die Wölfe das Prestigeduell gegen die ehemaligen Bezirkshauptstädter mit 8:4 (5:1, 2:3, 1:0) und sind mit diesem Erfolg wieder mittendrin, im Kampf um die vorderen Tabellenplätze.

Dem EHV 09 gelang in Chemnitz ein Auftakt nach Maß. Bereits nach 18 Sekunden zappelte der Puck zum ersten Mal im Chemnitzer Gehäuse. Pavel Weiss zog nahe der Mittellinie ab, Tim Schnelle verschätzte sich, zog im Glauben, der Puck würde über das Tor gehen, den Kopf ein und machte damit den Weg frei zum schnellen 1:0 für die Wölfe. Nur 65 Sekunden später und in Überzahl erhöhte Christian Heumann auf 2:0. Zwar mußten die Gäste in Unterzahl durch Ales Dvorak das 2:1 (6.) hinnehmen, doch bis zur ersten Pause spielten dann nur noch die Wölfe. In der 15. Minute folgte das wohl schönste Wölfe-Tor zum 3:1 durch Daniel Jun. Zusammen mit seinem Sturmpartner Miroslav Jenka vernaschte er im Tic-Tac-Toe-Stil Tim Schnelle, welcher bei den schnellen Passstafetten einen Meter vor seinem Gehäuse völlig die Orientierung verlor. Ein Doppelpack von Matthias Krehl (18.) und Miroslav Jenka (19.) innerhalb von 54 Sekunden und jeweils in Überzahl zum 5:1 sorgte bereits nach dem ersten Drittel für die Vorentscheidung im Spiel.

Im zweiten Abschnitt schaltete der EHV 09 zunächst einen Gang zurück und Chemnitz kam etwas besser ins Spiel. Die Folge waren die Anschlusstreffer durch Julius Michel (26.) und Michael Stiegler (33.) zum 3:5 aus Sicht der Hausherren. Die Wölfe zeigten sich allerdings wenig beeindruckt und zogen das Tempo wieder an. Danny Reimann (33.) und Daniel Jun (36.) sorgten mit ihren Toren zum 7:3 wieder für klare Verhältnisse auf dem Eis, auch wenn die Wild Boys kurz vor der zweiten Sirene durch Tobias Rentzsch in Überzahl noch auf 7:4 verkürzen konnten.

In den letzten 20 Minuten verwalteten die Wölfe sicher das Ergebnis und sparten somit wichtige Kräfte für das Heimspiel am Sonntag gegen die Saale Bulls Halle. Dennoch reichte die Sparflamme gegen die Chemnitzer und der gut aufgelegte EHV-Goalie Sebastian Modes ließ trotz guter Chancen der Wild Boys keinen weiteren Gegentreffer zu. Stattdessen sorgte Matthias Krehl in der 44. Minute mit seinem Treffer zum 8:4 für den verdienten Endstand.

Tore: 0:1 (0:18) Weiss (Jun, Jenka), 0:2 (1:23) Heumann (Krehl, Jun/5-4), 1:2 (5:44) Dvorak (Engler, Michel/5-4), 1:3 (14:03) Jun (Jenka, Krehl), 1:4 (17:50) Krehl (Weiss, Jun/5-4), 1:5 (18:46) Jenka (Weiss, Heumann/5-4), 2:5 (25:55) Michel (Rentzsch, Fischer), 3:5 (32:05) Stiegler (Schenkel, Maaßen), 3:6 (32:34) Reimann (Lenk, Stütz/5-4), 3:7 (35:54) Jun (Krehl, Jenka/5-4), 4:7 (39:11) Rentzsch (Dvorak, Geier/5-4), 4:8 (43:53) Krehl (Jenka, Weiss). Strafen: Chemnitz 16, Schönheide 16. Zuschauer: 384.

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