Wölfe gehen als Spitzenreiter ins neue Jahr

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Bis zum 14. Spieltag hat es gedauert, doch nun ist es geschafft. Dank eines 6:3 (1:0, 3:1, 2:2)-Auswärtssiegs bei den Langenhagen Jets haben die Harzer Wölfe im letzten Spiel des Jahres erstmals die Tabellenführung übernommen und gehen als Spitzenreiter der Regionalliga Nord in das Jahr 2009.

Die Wölfe starteten bei den Jets gut in die Partie. Bei Chancen von Stefan Bilstein, John Kraiss und Benjamin Schulz wäre früh die Führung möglich gewesen, auf der anderen Seite hielt Tobias Bannach gegen Jeffrey Keller seinen Kasten mit einer starken Parade sauber. In Überzahl war es schließlich Alois Öttl, der den Puck zum 1:0 über die Linie drückte (13.).

Im zweiten Drittel hatten die Harzer abermals durch Kraiss die Chance, zu erhöhen. Mark Röhrig im Tor der Jets zeigte aber wie im Spiel am Wurmberg eine überzeugende Leistung. Die Entscheidung zugunsten der Wölfe fiel, als Andrej Salzer in der 26. Minuten nach einem Foul mit Verletzungsfolge eine Spieldauerstrafe erhielt. Der ESC nutzte die folgende fünfminütige Überzahl zu drei Treffern. Bilstein (29.), Christian Schock (29.) und Alexander Deibert (30.) schossen die Wölfe mit 4:0 in Front. Kurz darauf konnte bei wieder ausgeglichenem Spielerverhältnis Altmeister Len Soccio für die Langenhagener verkürzen (31.). Kurz vor Drittelende hatten die rund 180 mitgereisten Harzer Fans den Torschrei erneut auf den Lippen, Markus Schneider setzte den Puck aus kurzer Distanz jedoch nur an die Latte.

Im Schlussabschnitt machten Bilstein (47.) und Schneider (48.) das halbe Dutzend voll. Das Tor durch Schneider war zudem das 100. Wölfe-Tor in der bisherigen Saison. Nach nur 14 Spielen eine beeindruckende Statistik! In der hektischen Schlussphase, Schneider kassierte eine Spieldauerstrafe und die Wölfe agierten fast nur noch in Unterzahl, gelang es Jeffrey Keller mit zwei Treffern noch, das Ergebnis knapper zu gestalten. Am Wölfe-Sieg und der Übernahme der Tabellenspitze durch den ESC änderte dies aber nichts mehr. „Unser Überzahlspiel war heute der Schlüssel. Die Strafen am Schluss ärgern mich, auch wenn die große Strafe gegen Markus Schneider zu hart war“, fasste Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann zusammen.

Tore: 0:1 (12:53) Öttl (Maronese, Pipp/5-4), 0:2 (28:27) Bilstein (Garthe, John Kraiss/5-4), 0:3 (28:52) Schock (Pipp, Maronese/5-4), 0:4 (29:47) Deibert (Bilstein, Schneider/5-4), 1:4 (30:28) Soccio (Pape, Zitzer), 1:5 (46:03) Bilstein (Maronese, Bednjanec), 1:6 (47:04) Schneider (Bednjanec), 2:6 (57:07) J. Keller (Soccio, Gebauer/5-3), 3:6 (59:00) J. Keller (Gebauer, Hiendlmeyer/5-4). Strafen: Langenhagen 18 + 5 + Spieldauer (A. Salzer), Braunlage 24 + 5 + Spieldauer (Schneider). Zuschauer: 284.


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