Wölfe gegen Tabellenführer und Schlusslicht

Entscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und DrachenEntscheidung vertagt: 1:1 zwischen Wölfen und Drachen
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Am kommenden Wochenende steht für den EHV Schönheide erstmals in dieser Saison ein Doppelspieltag auf dem Programm. Dabei könnten die Gegner der Wölfe nach momentanem Tabellenstand unterschiedlicher nicht sein. Besonders viel Brisanz verspricht vor allem das Derby gegen die Wild Boys vom ERV Chemnitz 07. Am Samstag, 15. November, ab 17 Uhr gibt der Aufsteiger und überraschende Tabellenführer seine erste Visitenkarte im Schönheider Wolfsbau ab. Einen Tag später, am Sonntag, 16. November, reisen die Wölfe dann in die Hauptstadt zum Tabellenschlusslicht FASS Berlin. Anspiel ist bereits um 13:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding.

Am Samstag kommt es nach langer Zeit endlich wieder zu einem offiziellen Derby zwischen dem EHV Schönheide und dem ERV Chemnitz 07. Das letzte Mal, dass sich beide Teams in einem Pflichtspiel gegenüber standen, ist viele Jahre her und war damals noch in der Sachsenliga. Danach trennten sich die Wege, bis es im Vorbereitungsprogramm der letzten Saison zu zwei Freundschaftsspielen gegen die Wild Boys kam, welche die Wölfe mit 14:9 in Chemnitz und 8:3 vor heimischem Publikum gewinnen konnten. Nach einer starken Sachsenligasaison kommen die Männer von Trainer Jozef Kovacik dieses Mal als Aufsteiger und zudem als überraschender Tabellenführer der Regionalliga Ost zurück nach Schönheide. Von den bisher fünf absolvierten Meisterschaftsspielen verloren die Wild Boys erst ein Spiel (2:5 in Erfurt), dagegen stehen vier Siege gegen FASS Berlin (7:3 A, 6:5 A), Niesky (7:5 H) und ebenfalls Erfurt (8:6 H). Eine beindruckende Bilanz als Aufsteiger, welche Chemnitz natürlich auch in Schönheide beweisen möchte. Besondere Aufmerksamkeit sollten die Wölfe der Tschechenreihe um Milan Antos, Petr Hrbek und Martin Maskarinec zukommen lassen, welche mit ihren Toren und Vorlagen im bisherigen Saisonverlauf maßgeblichen Anteil am Erfolg der Chemnitzer haben. Zudem steht mit dem Ex-Saale-Bulls-Goalie Tim Schnelle ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten. Ein Wiedersehen gibt es auch mit ehemaligen Wölfespielern wie z.B. Marcus Löffler, Kevin Geier und David Seidl. Die Wild Boys sind also gut aufgestellt und für Schönheide kommt es darauf an, die bisherigen Leistungen zu bestätigen und vor allem die Chemnitzer nicht zu unterschätzen. Sollten die Wölfe an das Spiel gegen den ECC Preussen Juniors anknüpfen können, kann man Chemnitz mit einem Sieg an der Tabellenspitze ablösen.

Am Sonntag geht die Reise dann zu den Akademikern von FASS Berlin. Ungewöhnlich ist dabei nicht nur die Anspielzeit (13:30 Uhr) in der Hauptstadt, welche für den EHV Schönheide nicht gerade günstig ist, sondern auch der momentane Tabellenplatz der Berliner. Mit null Punkten aus sechs Spielen finden sind die FÄSSER abgeschlagen am Tabellenende wieder, wonach die Teilnahme an den anvisierten Playoffs erst einmal kein Thema mehr sein dürfte. Allerdings zeigt die Formkurve nach Angaben der Hauptstadtfans nach oben. Das letzte Spiel zuhause gegen Chemnitz ging zwar mit 5:6 verloren, doch gerade das FASS-Problem „Disziplin“ scheint sich zu bessern, wonach jetzt nur noch ein Erfolgserlebnis für die Akademiker her müßte. Wenn es nach den Schönheider Wölfen geht, muss FASS Berlin aber noch ein weiteres Spiel auf ein solches warten, denn nach dem deutlichen 8:1- Heimsieg des EHV vor gut zwei Wochen, wollen die Wölfe auch das Gastspiel in Berlin gewinnen. Bis auf die weiterhin verletzten Verteidiger Sven Schröder und Richard Stütz kann der EHV Schönheide am kommenden Wochenende in Bestbesetzung antreten.

Zum Heimspiel gegen Chemnitz haben die Wölfefans letztmals die Gelegenheit, sich Restplätze für den Fanbus am 22. November (Abfahrt 15:30 Uhr) nach Erfurt zu sichern und die reservierten Tickets zu bezahlen.

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