Wölfe festigen Rang drei

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Dank eines hart erkämpften 5:3 (0:1, 0:1, 5:1)-Auswärtssieg bei der SG Niesky/Weißwasser konnten die Harzer Wölfe an diesem Wochenende die volle Punktausbeute einfahren. Damit festigten die Wölfe ihren dritten Tabellenplatz.

In der ungewohnten Umgebung des Nieskyer Freiluft-Stadions brauchten die Harzer einige Zeit, um sich zu akklimatisieren. Da neben Peter Westerkamp und Andreas Bippus auch Pavel Vait angeschlagen passen musste, war Trainer Jan Furo zum Umstellen gezwungen. Roman Vanek und Jozef Potac, beim Freitagsspiel noch gesperrt, durften dafür wieder mitwirken.

Wie schon gegen FASS mussten die Wölfe früh einen Gegentreffer schlucken. Andreas Brill brachte die Lausitzer Gastgeber nach 118 Sekunden in Führung. In der Folge trafen die Harzer zwar zweimal den Pfosten, der Ausgleich fiel zunächst aber nicht. Auch im zweiten Drittel gelang den Wölfen nichts zählbares. Schlimmer noch, der bestens aufgelegte Roland Schröder im Harzer Tor musste sich in der 37. Minute geschlagen geben, Sebastian Greulich traf zum 2:0.

Im Schlussdrittel hatten die Gastgeber dann aber nichts mehr zu zusetzen. Die Wölfe spielten nun wie aus einem Guss, und endlich musste auch Thomas Bresagk im Tor der SG Niesky/Weißwasser hinter sich greifen. Dem schnellen 1:2-Anschlusstreffer durch Vanek (41.) folgte der Ausgleich durch Martin Juza (48.). Potac brachte die Wölfe dann zur Freude der rund 65 mitgereisten Fans erstmals in Führung (51.). Als Vanek kurz darauf in Unterzahl erfolgreich war, hatte sich das Blatt endgültig zu Gunsten der Harzer gewendet. Zwar konnte Jakub Volek nochmals verkürzen (58.), in der Schlussminute machte Christian Schock mit dem 5:3 aber alles klar.

Letztlich ein hart erkämpfter Sieg der Wölfe, die ab der 50. Minute auch noch auf Bruno Kähm verzichten mussten. Der giftige Verteidiger musste an der Lippe genäht werden, ein längerer Ausfall droht aber nicht. Am kommenden Wochenende erwarten die Wölfe am Freitag ab 20 Uhr den EHV Schönheide im heimischen Wurmbergstadion. Am Sonntag geht es zu den Blue Lions Leipzig, Beginn beim Spitzenreiter ist um 17 Uhr.

Tore: 1:0 (1:58) Brill (Rösler), 2:0 (36:23) Greulich (5-4), 2:1 (40:36) Vanek (Potac, Bilstein/5-4), 2:2 (47:27) Juza (Vanek, Potac/5-3), 2:3 (50:24) Potac (Salzmann, Vanek/4-3), 2:4 (51:40) Vanek (Potac/3-4), 3:4 (57:57) Volek (Greulich), 3:5 (59:25) Chr. Schock (Vanek, Potac). Strafen: Niesky/Weißwasser 22 + 10 (Wahne), Braunlage 14. Zuschauer: 635.