Wölfe erwarten Timmendorf zum Gipfeltreffen

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Es ist das Gipfeltreffen in der Regionalliga Nord. Wie beim letzten Aufeinandertreffen zwischen den Harzer Wölfen und dem EHC Timmendorfer Strand 06 spielt der Erste gegen den Zweiten. Wenn am Freitag um 20 Uhr im Wurmbergstadion das Auftaktbully erfolgt, haben beide Vereine ihre Rollen vom letzten Duell allerdings getauscht. Waren dort noch die Wölfe der Jäger, so haben die Harzer inzwischen die Tabellenspitze übernommen. Timmendorf muss derzeit mit der Rolle des Verfolgers vorlieb nehmen. Am Sonntag müssen die Wölfe in Wolfsburg gegen die zweite Mannschaft der Grizzly Adams antreten, Beginn ist um 18 Uhr.

Momentan hat der ESC neun Punkte Vorsprung auf die Beach Boys. Ein Sieg am Freitag dürfte somit im Kampf um die Meisterschaft vorentscheidende Bedeutung haben. Die Wölfe können dabei mit breiter Brust in das Spitzenspiel gehen. 15 Siege in Folge stehen derzeit für den ESC zu Buche. Die letzte und bisher einzige Niederlage in der Liga kassierten die Harzer bereits im zweiten Saisonspiel bei den Timmendorfern. Auf der Gegenseite mussten die Beach Boys nach ihrer ersten Niederlage im Harz, die Wölfe siegten Mitte Dezember mit 4:1, noch zwei weitere Schlappen hinnehmen. Zuletzt unterlag die durch eine Grippewelle arg geschwächte Timmendorfer Mannschaft vor Wochenfrist gegen den Hamburger SV. Das Spiel der Schleswig-Holsteiner am vergangenen Sonntag in Wolfsburg musste sogar abgesagt werden, Coach Matthias Schnabel standen schlichtweg nicht mehr genügend gesunde Spieler zur Verfügung.

Inzwischen hat sich das Lazarett in Timmendorf wieder gelüftet, sodass die Wölfe auf einen starken und hochmotivierten Gegner treffen werden. Angeführt von Torjäger Korbinian Witting verfügen die Beach Boys über eine ausgeglichene Offensive. Neben dem 20-fachen Torschützen spielen bisher auch Christian Herrmann und Erich Dumpis eine starke Saison. Der Neuseeländer James Trevena-Brown sowie Talent Jason Horst konnten ebenfalls überzeugen, Julian Bartsch kehrte Anfang Januar vom Oberligisten Rostock zurück zu seinem Stammverein. Prunkstück der Beach Boys ist aber eindeutig die Abwehr. 41 Tore ließen die Timmendorfer bisher zu, genauso viele wie die Wölfe. Mit Björn Reinke steht ein starker Torwart im Kasten der Schleswig-Holsteiner, davor sorgen erfahrene Akteure wie Markus Klupp und Markus Krützfeld für Ordnung.

Beim Sonntagsgegner in Wolfsburg führen zwei Spieler die Scorerliste an, die auch schon das Braunlager Trikot getragen haben. Der junge Timo Blunck erzielte bereits zwölf Tore, Vorlagengeber war nicht selten Routinier Mario Breneizeris. Ausfallen wird dieses Mal jedoch das Bruder-Duell, da Andreas Bippus auf Seiten der Harzer seine Knieverletzung noch nicht auskuriert hat. Davon ab kann Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann am Wochenende aber auf den kompletten Kader zurückgreifen. Erik Pipp hat sein Spiel Sperre abgesessen und wird im Angriff auflaufen, dafür rückt Jurica Bednjanec wieder an seine angestammte Position in der Verteidigung.

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