Wölfe erwarten Saale Bulls zum Schlagabtausch

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Zeit zwischen den Jahren, in Braunlage sind diese Tage seit je her untrennbar mit dem Besuch eines Eishockeyspiels im Wurmbergstadion verbunden. In diesem Jahr meint es der Spielplan besonders gut mit den Harzer Wölfen. Viermal wird sich der Regionalligist in den Tagen rund um den Jahreswechsel seinen Fans im Wurmbergstadion präsentieren. Gegen die direkten Konkurrenten geht es um wichtige Punkte im Kampf um einen Aufstiegsplatz.

Den Auftakt bildet am 27. Dezember ab 20 Uhr das Derby gegen den ESC Halle 04. Die bisherigen Vergleiche mit den Saale Bulls waren äußerst knapp, mit mehr als einem Tor Unterschied endete noch keines der drei Spiele. Die von Ivan Horak trainierten Hallenser konnten dabei zweimal gewinnen, einmal siegten bisher die Wölfe.

Ein Sieg über Halle würde die Wölfe gleich doppelt wiegen. Drei Punkte liegen die Harzer momentan vor den Bulls und könnten sich mit einem Erfolg ein wichtiges Polster erarbeiten. Die Gäste um ihren Top-Stürmer Martin Miklik (schon 27 Saisontore) werden dagegen ihrerseits alles daran setzen, nach Punkten zu den Wölfen aufzuschließen.

Doch nicht nur Miklik gilt es zu beachten. Mit Georgi Kimstatsch und Jedrzej Kasperczyk sind weitere Topstürmer im Kader des ESC 04. Richtig rund lief es im bisherigen Saisonverlauf bei den Saale Bulls allerdings noch nicht, auch personell. Oliver Ciganovic verließ Halle vor kurzem genauso wieder wie Stephan Trolda, der Vertrag mit Tom O’Grady wurde wegen einer langwierigen Verletzung des Kanadiers ausgesetzt. Neu im Team ist dafür der Tscheche Robert Vavroch, der zuvor in Schweden spielte.

Keine Sorgen haben die Bulls dagegen auf der Torhüterposition, auf der sich Tim Schnelle gegen Felix Feeser durchgesetzt hat. Die Abwehr wird von Routinier Pavel Weiss und Kontingentspieler Michal Dostal getragen.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!