Wölfe erkämpfen Punkt in Erfurt

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Dank eines fulminanten Schlussdrittels sicherten sich die Harzer Wölfe bei den Black Dragons Erfurt einen verdienten Punkt. Die Thüringer gewannen mit 5:4 (2:1, 2:1, 0:2, 1:0) nach Penaltyschießen. Dabei hatten die Wölfe zu Beginn des Schlussabschnitts noch mit 2:4 im Rückstand gelegen. „Wir haben im letzten Drittel noch einmal alles gegeben und taktisch leicht umgestellt“, war Trainer Jan Furo froh über die Aufholjagd. Sebastian Hofmann, der im Powerplay die Kelle in einem Schuss von Jozef Potac hielt (44.) sowie Martin Juza (48.) sorgten für das 4:4 nach 60 Minuten. Dazu zeigte Tobias Bannach, der im Schlussdrittel den angeschlagenen Nic Waldner ersetzte, eine tadellose Leistung und bewahrte seine Mannschaft in mehreren Situationen vor einem weiteren Gegentor.

„Beim ersten Gegentor und im Penaltyschießen hatten wir allerdings Pech“, ärgerte sich Furo später. So trafen drei Braunlager Schützen nur das Torgestänge, mit dem letzten Penalty machte Thomas Korte schließlich den Erfurter Sieg perfekt. Die Black Dragons boten dabei vor allem in den ersten beiden Dritteln eine deutliche Steigerung gegenüber der Freitags-Niederlage bei den Wölfen. Das 1:0 durch Rumid Masche war jedoch einem Fehler in der Bande geschuldet, wodurch der Puck unerwartet vor das Wölfe-Tor befördert wurde und Masche verwandelte (6.). Nach Stefan Bilsteins 1:1-Ausgleich (10.) brachte Dennis Schmunk die Hausherren erneut in Führung. In Durchgang zwei erhöhten die Erfurter zunächst durch den Ex-Harzer Dusan Halloun auf 3:1 (26.), postwendend konnte Christian Schock aber wieder verkürzen (26.). Das 4:2 durch Zbynek Marak blieb von den Wölfen zunächst allerdings unbeantwortet. Bezeichnend für das Spiel, dass bis auf den späteren 4:4-Ausgleich kein Treffer bei voller Spieleranzahl auf dem Eis fiel. „Es ist verdammt schwierig, wenn man seinen Spielern nicht mehr sagen kann, was erlaubt ist, weil die Schiedsrichter keine klare Linie mehr verfolgen“, sagte Erfurts Trainer Thomas Belitz.

Tore: 1:0 (5:18) Masche (5-4), 1:1 (9:45) Bilstein (Lütjen/5-4), 2:1 (13:01) Schmunk (Marak, Halloun/4-5), 3:1 (25:10) Halloun (Marak/4-4), 3:2 (25:43) Chr. Schock (Adamec/4-4), 4:2 (29:10) Marak (Halloun, Otte/5-4), 4:3 (43:57) Hofmann (Potac Vanek/5-4), 4:4 (47:20) Juza (Potac), 5:4 (60:00) Korte (entscheidender Penalty). Strafen: Erfurt 22 + 10 (Schmunk), Braunlage 18 + 10 (Hofmann). Zuschauer: 571.

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