Wölfe empfangen Towers

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Zweimal sind die Harzer Wölfe an diesem Wochenende in der Eishockey-Regionalliga Nord gefordert, zweimal sind die Wölfe Favorit. Am Freitag empfängt die Mannschaft von Trainer Bernd Wohlmann die Pferdeturm Towers im heimischen Wurmbergstadion, Beginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag steht ab 19 Uhr das Auswärtsspiel bei den Hamburg Crocodiles auf dem Programm.

Beim Heimspiel gegen die Pferdeturm Towers aus Hannover gilt es für die Harzer noch eine Rechnung zu begleichen. Schließlich resultiert der bisher einzige Verlustpunkt des ESC vom Hinspiel, als erst das Penaltyschießen die Entscheidung zu Gunsten der Harzer brachte. Die Mannschaft vom Pferdeturm präsentierte sich in der Partie als unangenehmer Gegner, der tief in der Defensive stehend mit Kontern auf den Erfolg lauerte.

Topscorer der Hannoveraner ist der Kanadier Matthew Watkins, der bereits acht Tore erzielen konnte. Neben Watkins stehen Spielertrainer Ronny Schubert einige erfahrene Spieler wie Marco Ahrens, Marco Spors oder Armin Finkel zur Verfügung, die in der ansonsten sehr jungen Mannschaft Führungsaufgaben übernehmen. Stephan Miskovic und Dennis Korff teilen sich bisher den Job zwischen den Pfosten. Nach neun Spielen stehen die Towers zwar nur auf Rang acht der Tabelle, haben auf den vierten Platz aber auch nur zwei Punkte Rückstand.

Am Sonntag führt der Weg der Wölfe in die Hansestadt Hamburg zum aktuellen Tabellenzehnten. Die Crocodiles konnten zwar erst sieben Punkte aus sieben Spielen sammeln, bewiesen am vergangenen Wochenende aber eine klare Aufwärtstendenz. Zunächst schlug der Aufsteiger die Pferdeturm Towers mit 4:0, dann gelang auch in Langenhagen ein Punktgewinn. Topscorer der Crocodiles ist mit elf Punkten (sechs Tore, fünf Vorlagen) Tobias Bruns. Blendend eingeschlagen hat Maximilian von Gratkowski, der erst vor Kurzem zum Kader der Hamburger stieß. In seinen ersten beiden Spielen sammelte der Verteidiger gleich sechs Scorerpunkte.

Verzichten müssen die Wölfe an diesem Wochenende auf ihren Kapitän Alexander Deibert, der nach einem Schlag auf die Hand im Spiel gegen Halle noch nicht wieder eingreifen kann. Ansonsten hofft Wohlmann auf einen praktisch vollzähligen Kader. „Sechs Punkte sind natürlich das Ziel“, gibt der Trainer als Vorgabe. Wichtig wird es sein, nach dem überragenden Pokalspiel gegen Halle auch in der Liga die Spannung hoch zu halten und die Gegner nicht zu unterschätzen.