Wölfe bitten zum Abschiedstanz

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Für die Fans der Harzer Wölfe heißt es an diesem Wochenende Abschied nehmen. Am Ende einer erfolgreichen Saison empfängt der Regionalligist am Freitag ab 20 Uhr FASS Berlin zum letzten Saisonheimspiel. Begleitet von etlichen Fans fällt der Vorhang am Samstag in Weißwasser beim Finale endgültig, ehe er sich dann nach der Sommerpause zum Oberliga-Eishockey wieder hebt.

Zum letzten Mal werden am Freitag die Wunderkerzen angezündet, die Spielernamen gerufen, die Wölfe nach Kräften angefeuert. Ein letztes Mal heißt es Atmosphäre schnuppern im Wurmbergstadion, ehe die von Eishockeyfans so ungeliebte Sommerpause beginnnt. Die Wölfe können allerdings mehr als stolz auf das in dieser Spielzeit erreichte sein. Vorzeitig wurde die sportliche Qualifikation zur Oberliga perfekt gemacht, das große Ziel damit erreicht.

Trotzdem steht das Abschlusswochenende nicht nur unter dem Motto, der Mannschaft einen schönen Abschied zu bereiten. Auch sportlich steht noch etwas auf dem Spiel. Schließlich hat es das Team selbst in der Hand, mit zwei Siegen den dritten Platz und damit den größten Erfolg in der Geschichte der Harzer Wölfe zu sichern. Zwei Punkte beträgt der Vorsprung der Harzer auf den ESC Halle 04 vor den letzten beiden Partien.

Mit FASS Berlin kommt nun jedoch ein Gegner in das Wurmbergstadion, gegen den sich die Harzer bisher äußerst schwer taten. Besonders Torwart Tobias John scheint gegen die Wölfe immer zu Bestform aufzulaufen. Zudem haben die freien Akademiker aus der Bundeshauptstadt einige erfahrene Akteure in ihren Reihen. Herausragend ist sicher der Ex-Nationalspieler Marco Rentzsch. Doch auch die Stürmer Neale Schönfeld, Fabio Patrzek und Andreas Dimbat waren schon höherklassig aktiv.

Am Samstag ab 19:30 Uhr stehen in Weißwasser endgültig die letzten 60 Minuten der Saison an. Gegner ist die SG Niesky/Weißwasser, Beginn um 19:30 Uhr. Die SG ist zwar nur Tabellenletzter, konnte aber gerade zu Hause so manchen Gegner ärgern. Da die erste Mannschaft der Lausitzer Füchse bereits den Klassenerhalt in der zweiten Liga geschafft hat, stehen der Spielgemeinschaft zum Abschluss noch einmal sämtliche Förderlizenzspieler zur Verfügung.


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