Wölfe besiegen Towers glatt mit 7:0

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Viertes Meisterrunden-Spiel, vierter Sieg: Die Harzer Wölfe trennt nach einem klaren 7:0 (2:0, 4:0, 1:0)-Erfolg über die Pferdeturm Towers nur noch ein kleiner Schritt vom Titelgewinn in der Regionalliga Nord. Bereits am Mittwoch beim Rückspiel in Hannover kann der ESC nun den Triumph perfekt machen und den Titel in den Harz holen.

Gegen die nur mit einem kleinen Aufgebot angereisten Towers legten die Wölfe von Beginn an den Vorwärtsgang ein. Ausgerechnet die jüngsten Wölfe, die beiden 16-jährigen Maximilian Bauer und Ruven Bannach, hatten dabei die größten Chancen zur Führung auf dem Schläger. Sie scheiterten aber wie auch Sören Krebs und Alexander Deibert an Towers-Goalie Stephan Miskovic. Der musste sich erst in der 15. Minute erstmals geschlagen geben, Falk Elzners Schuss von der blauen Linie rutschte Miskovic durch die Schoner. Vier Minuten später erhöhte John Kraiss auf 2:0, er fing einen Querpass im gegnerischen Drittel ab und vollendete mit einem satten Schuss.

Im zweiten Abschnitt starteten die Wölfe mit enormen Druck auf das Gehäuse der Hannoveraner. Ein Doppelschlag durch Benjamin Schulz und Marc Garthe in der 23. Minute war das Resultat. Auch in der Folge hielt der ESC das Tempo hoch, wiederum Schulz war erfolgreich (26.). Das 6:0 durch Jurica Bednjanec in der 28. Minute war dann aber zunächst der Schlusspunkt unter den Sturmlauf. Das Spiel wurde in der Folge hektischer, die Besuche auf der Strafbank häuften sich. Gleichzeitig nahmen die Wölfe aber auch deutlich das Tempo heraus, ohne jedoch auch nur ansatzweise in Gefahr zu geraten. „Das schwere Freitags-Spiel in Timmendorf war bei einigen doch in den Knochen, da ist das verständlich“, sagte Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann.

So dauerte es im Schlussabschnitt bis zur 59. Minute, ehe die beiden besten Harzer des Abends für den 7:0-Endstand sorgten. Perfekt von Kraiss bedient machte Schulz seinen Hattrick perfekt und bezwang den inzwischen für Miskovic eingewechselten Marc Schüddekopf. Einen ruhigen Abend verlebte auf der Gegenseite ESC-Goalie Tobias Bannach. Er wurde nur selten gefordert, war dann aber hellwach und verdiente sich so seinen zweiten Shut-Out der Endrunde. „Wir haben in den beiden Meisterrunden-Heimspielen noch keinen Gegentreffer kassiert, das ist stark“, freute sich Wohlmann über die konzentrierte Vorstellung seiner Abwehr. „Jetzt wollen wir am Mittwoch in Hannover den Sack zu machen und dann am Samstag gegen Timmendorf eine große Partie feiern“, sagte der ESC-Trainer mit Blick auf die zwei noch ausstehenden Spiele.

Tore: 1:0 (14:36) Elzner (Schock, Deibert), 2:0 (18:14) John Kraiss, 3:0 (22:04) Schulz (John Kraiss, Bippus), 4:0 (22:30) Garthe (Schock, R. Bannach), 5:0 (25:31) Schulz (John Kraiss), 6:0 (27:19) Bednjanec (Maronese, Deibert), 7:0 (58:12) Schulz (John Kraiss, Öttl/5-4). Strafen: Braunlage 16, Hannover 22. Zuschauer: 463.

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