Wochenende startet am Samstag

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Am ungewohnten Samstagstermin um 18.15 Uhr steht für den Neusser EV das Auswärtsspiel in Unna auf dem Programm. Der Königsborner JEC zog als Tabellensiebter der Vorrunde in die Endrunde ein, die er erstmals erreichte. Darüber, dass die Unnaer in der Endrunde eher die Außenseiterrolle einnehmen würden, waren sich diese bereits zuvor im Klaren, dennoch gelingt es ihnen weiterhin, selbst gegen die finanziell in ganz anderen Kategorien einzustufende Konkurrenz der Play-off-Kandidaten achtbare Resultate zu erzielen. So punktete man beispielsweise am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Ratingen (4:5 n.P.) und hielt auch bei der folgenden 3:5-Niederlage in Hamm die Partie bis in die Schlussphase offen. Wie unangenehm die kompakten Bulldogs werden können, bekam in der Vorrunde auch der NEV zu spüren, der ersatzgeschwächt in Unna mit 4:8 unterlag. Auch bei den beiden Neusser Heimsiegen dieser Saison (3:2, 8:4) erwiesen sich die Königsborner als hartnäckiger Gegner, bei dem mit Igor Cillik und Igor Furda zwei Routiniers die Fäden ziehen.

Nur einen Tag später findet um 20 Uhr im Südpark das letzte Heimspiel der Saison 2009/10 statt. Gegner ist zum Abschluss Lippe-Hockey Hamm, das sich mitten im Kampf um die Play-off-Plätze befindet. Im vergangenen Sommer profitierten die Westfalen vom Ausscheiden der Nachbarn aus Dortmund und Iserlohn aus der Regionalliga. Von beiden Rivalen angelten sich die Young Stars Leistungsträger, so dass sie mit der stärksten Mannschaft seit Vereinsbestehen in die Saison starteten. Als Tabellendritter erreichten die Young Stars nicht nur frühzeitig das gesteckte Ziel Endrunde, sondern wurden zugleich auch zum hartnäckigsten Verfolger des Favoritenduos aus Duisburg und Essen. Mit guten Aussichten auf das Erreichen der Play-offs starteten die Westfalen in das Jahr 2010, in dem sie weiterhin zu überzeugen wissen und als aktueller Tabellenvierter auf Kurs liegen. War der Neusser 5:4-Sieg nach Penaltyschießen im ersten Aufeinandertreffen als berraschung einzuordnen, so sicherten sich die Hammer die beiden folgenden Duelle souverän mit 4:1 und 9:3.

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