Wild Boys wurden ihre Grenzen aufgezeigt

Die erste Saison als ERV Chemnitz 07 ist zu EndeDie erste Saison als ERV Chemnitz 07 ist zu Ende
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In einem schnellen und fairen Freundschaftsspiel unterlagen die Wild Boys Chemnitz erwartungsgemäß gegen den hohen Favoriten Preussen Berlin mit 2:7 (0:1, 1:4, 1:2).

Schnell wurde den 250 Zuschauern klar, dass die Berliner das deutlich bessere Team sind. Zumal die Preussen nach ihrer 3:6-Niederlage am Freitag gegen Braunlage auch etwas gut zu machen hatten. Dennoch versteckten sich die Wild Boys nicht und so wurde es ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Torhüter zeigten sich gut aufgelegt, so dass es bis zur zehnten Minute dauerte, ehe es das erste Mal im Chemnitzer Tor einschlug. Ein Blueliner durch den DEL-erfahrenen Nils Watzke sorgte für das 1:0 der Gäste. Das es mit diesem knappen Zwischenstand in die Pause ging, lag aber an den Gästen. Immerhin übertrafen sie sich ein ums andere Mal beim auslassen 100-prozentiger Chancen. So brachten sie es mehrmals fertig die Scheibe am leeren Tor vorbei zu schieben. Den Chemnitzern sollte es recht sein, aber auch sie machten es nicht besser.

Im zweiten Abschnitt stellten die Preussen die Weichen dann schnell auf Sieg. Tore von Spielertrainer Marco Rentzsch, Kai Hurbanek und Philip Reuter sorgten für ein schnelles 0:4. Doch dann war die Zeit reif für den ersten Chemnitzer Treffer. Eine Überzahl nutzte Matthias Schubert um auf 1:4 zu verkürzen. Weitere Treffer blieben den Chemnitzern jedoch zunächst verwehrt. Anders die Gäste, ein Schuss von Lino Werner fand den Weg ins, nun von Jan Letzsch gehütete, Tor und es stand 1:5.

Zu Beginn des letzten Drittel war es wiederum Marco Rentzsch, der mit einem Schlagschuss von der blauen Linie auf 6:1 erhöhte. Die Wild Boys ließen sich nicht nur auf Schadensbegrenzung ein, sondern versuchten ihrerseits den zweiten Treffer zu erzielen und wurden dafür auch belohnt. Zwar bedurfte es dazu erneut einer Überzahl, aber es ist gut zu wissen, dass man diese Gelegenheiten zu nutzen weiß. Diesmal war es Kevin Geier, der den hoch verdienten Treffer markierte. Denn Schlusspunkt setzen dann wieder die Preussen durch Philip Reuter.

Tore: 0:1 (10:01) Watzke (Leciejwski, Krüger), 0:2 (23:57) Rentzsch (Awizius, Wunderlich), 0:3 (25:08) Hurbanek (Mix, Berger), 0:4 (29:43) Reuter (Leciejweski, Krüger), 1:4 (32:31) Schubert (Zille, Nicolai,D./5-4), 1:5 (36:32) Werner (Watzke, Hurbanek), 1:6 (42:00) Rentzsch (Berger, Reuter/5-4), 2:6 (48:50) Geier (Zille, Rentzsch/5-4), 2:7 (51:15) Reuter (Leciejewski, Krüger). Strafen: Chemnitz 10, Berlin 14.

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