Wild Boys schlagen sich achtbar

Wild Boys siegen bei GeneralprobeWild Boys siegen bei Generalprobe
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Vor knapp 300 Zuschauern zogen sich die Wild Boys Chemnitz gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Blue Lions Leipzig mit 2:6 (0:3, 1:2, 1:1) mehr als achtbar aus der Affäre.

Dabei ließ der Auftakt schlimmes für die Chemnitzer erahnen. Bereits nach 52 Sekunden führten die Blue Lions durch Tore von Lars Müller und Florian Eichelkraut mit 2:0. Durch die zwei schnellen Tore waren die Chemnitzer total verunsichert und fanden zunächst nicht in ihr Spiel. Leipzig erspielte sich Chance auf Chance, aber gingen dann das Match nach dem 3:0 durch Sebastian Lehmann ruhiger an. Die Wild Boys kamen so langsam besser ins Spiel, ohne jedoch große Chancen zu besitzen und so blieb es bis zur Pause bei der 3:0-Gästeführung.

Im zweiten Drittel ein anderes Bild. Nun spielten die Chemnitzer richtig mit, trotzdem machten die Leipziger das nächste Tor. Die bis dahin erst zweite Chemnitzer Strafzeit nutzte Lars Müller um auf 4:0 zu erhöhen. Nur zwei Minuten später war es dann Kevin Geier, der den Leipziger Goalie Ondraschek zur Freude der Chemnitzer Fans zum ersten Mal überwinden konnte. In einem fairen Spiel brach dann ab Mitte des Drittels unverständlicherweise eine Strafzeitenflut herein. Nun hatten die Chemnitzer oftmals die Möglichkeit in Überzahl zu verkürzen. Was in den letzten Partien wunderbar funktionierte hatte gegen die Profis aus Leipzig allerdings wenig Erfolg und so sollte es bis zur Pause bei nur einem Chemnitzer Treffer bleiben. Besser machten es da schon die Gäste und erhöhten durch Schmid auf 5:1.

Das letzte Drittel begannen die Chemnitzer mit noch 45 Sekunden 5:3-Überzahl und diesmal nutzten sie den Platz und verkürzten durch Klemens Kohlstrunk auf 2:5. Nur eine Minute später stellte Jozef Potac den alten Abstand wieder her und Leipzig führte mit 6:2. Weitere Strafen auf beiden Seiten ließen nun keinen richtigen Spielfluss mehr zu Stande kommen. Zwar hatten die Chemnitzer die Mehrzahl der Überzahlsituationen für sich, doch die Leipziger wirkten abgeklärt und taten nur das Nötigste. Vier Minuten vor Schluss noch ein Aufreger. Der Leipziger Lars Müller streckte, nach dem er bereits zwei Minuten kassiert hatte, mit einem Faustschlag einen Chemnitzer Spieler nieder und alle rechneten mit seinem frühzeitigen Gang unter die Dusche. Aber der Schiedsrichter entschied nur auf eine Zwei-plus-zwei-Minuten Strafe. Als dann auch noch Jiri Mikesz auf die Strafbank durfte, hatten die Chemnitzer noch die letzte Spielminute zwei Mann in Überzahl, doch konnten daraus kein Kapital schlagen.

Tore: 0:1 (0:22) Müller,L. (Mikesz), 0:2 (0:52) Eichelkraut (Schmid, Lehmann), 0:3 (7:27) Lehmann (Eichelkraut), 0:4 (26:52) Müller, L. (Eichelkraut/5-4), 1:4 (28:18) Geier (Maaßen, Sosa), 1:5 (37:32) Schmid (Kasten, Eichelkraut), 2:5 (40:32) Kohlstrunk (Vymazal, Dvorak/5-3), 2:6 (41:45) Potac (Müller, L.). Strafen: Chemnitz 18, Leipzig 26 + 10 (Hoffmann).

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