Wild Boys gewinnen Spitzenspiel

Chemnitz heißt nun ERVChemnitz heißt nun ERV
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Im Spitzenspiel der Sachsenliga bezwangen die Wild Boys Chemnitz den Tabellenführer Neue Eislöwen Dresden mit 6:2 (4:1, 2:0, 0:1). Nachdem es zum letzten Heimspiel trotz eines 6:1-Sieges gegen die Devils Kritik hagelte, wollten es die Wild Boys nun besser machen. Dass sie so deutlich zeigten, was sie können, wagten selbst die größten Optimisten nicht zu vorherzusagen.

Bereits im ersten Drittel ließ man klar erkennen, wer Herr im Hause ist. Schon in der vierten Minute ließ Martin Maskarinec die 500 Chemnitzer Fans zum ersten Mal jubeln, wobei der Dresdner Keeper alles andere als gut aussah. Spätestens als Petr Hrbek in Unterzahl auch noch das 2:0 gelang, war die Überlegenheit der Chemnitzer spürbar. Die Dresdner fanden bis dahin nicht ins Spiel. Umso überraschender dann der Anschlusstreffer durch Dietmar Herzog. Doch die Wild Boys ließen sich nicht beirren und stellten nur 40 Sekunden später durch David Seidl den alten Abstand wieder her. Nach einen Foul in der 14. Minute musste Anton Zeiner auf Chemnitzer Seite frühzeitig unter die Dusche und die Wild Boys mussten fünf Minuten mit einem Mann weniger auskommen. Doch die Gäste nutzten den Vorteil nicht. Im Gegenteil. David Seidl traf in Unterzahl zum 4:1-Pausenstand.

Auch im zweiten Abschnitt ließen die Chemnitzer nichts anbrennen. Mann des Tages war wieder einmal Petr Hrbek, der mit seinen Toren zwei und drei das Ergebnis auf 6:1 nach oben schraubte. Im Schlussabschnitt schalteten die Wild Boys dann etwas zurück. So kamen die Dresdner durch Roger Gründel noch zu ihrem zweiten Treffer. Nun geht es am Samstag, 8. Dezember nach Leipzig zum nächsten Spitzenspiel der Liga.

Tore: 1:0 (3:24) Maskarinec (Richter, Hrbek), 2:0 (7:36) Hrbek (4-5), 2:1 (8:43) Herzog (Romaiskij, Garscha/5-4), 3:1 (9:23) Seidl (Richter, Maskarinec/5-4), 4:1 (15:24) Seidl (Hrbek/4-5), 5:1 (24:04) Hrbek (Richter, Maskarinec), 6:1 (32:44) Hrbek (5-4), 6:2 (43:44) Gründel (Wolters).

Strafen: Chemnitz 8 + 10 Kanow + 5 + Spieldauer (Zeiner), Dresden 12.

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