Wieder kein Gegentor

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Der Neusser EV blickt auf ein Wochenende mit maximaler Punkteausbeute und ohne Gegentor zurück. Wie bereits am Freitag fuhren die Fuchs-Schützlinge auch in Dinslaken einen sicheren Sieg ein; diesmal ein 5:0 (1:0, 1:0, 3:0).

Ähnlich wie zwei Tage zuvor der EHC Neuwied bevorzugten zu Beginn der Partie auch die Dinslakener Kobras eine eher defensive Grundeinstellung, so dass es erneut am NEV lag, das Spielgeschehen zu diktieren. Die

Fuchs-Schützlinge nahmen ihre Rolle an, bissen sich aber zunächst an der massiven Deckung um den gut aufgelegten Torhüter Dennis Rudolph die Zähne aus. So dauerte es bis zur 16. Spielminute, ehe Sebastian Bongartz einen schnellen Angriff mit einem Schuss in die lange Ecke erfolgreich abschloss. Auch im zweiten Abschnitt waren die Neusser das aktivere Team, obwohl die Partie auf eher mäßigem Niveau dahin plätscherte. Nachdem der Pfosten einem Ausbau der Führung im Wege stand (Schröder, 31.), konnte Sven Ernst kurz darauf doch noch den erleichternden zweiten Treffer markieren. Zwar hatten die Gastgeber zwischenzeitlich auch ihre offensiven Bemühungen verstärkt, spätestens beim sicheren Dennis Uhlig im NEV-Gehäuse war jedoch Endstation. So gingen die Neusser mit einem komfortablen Vorsprung in die zweite Pause. Nach Wiederaufnahme des Spiels erstickte Evgenij Kozhevnikov die Hoffnungen der Kobras auf eine Aufholjagd im Keim, als er bei einem Gegenzug den gegnerischen Torhüter souverän ausspielte und zum 0:3 einschob (42.). Schien die Partie damit bereits entschieden, so beseitigte Holger Schrills zwei Minuten später und auf kuriose Weise die letzten Zweifel am Neusser Sieg. Bei einem Unterzahlkonter überraschte er Dennis Rudolph, den er an der Bande stehend anschoss und von dem die Scheibe daraufhin ins Tor abprallte. Der Torjäger sollte sich auch für den Endstand verantwortlich zeichnen, als er nach einem Fuchs-Zuspiel den Puck mühelos ins halbleere Gehäuse versenkte (56.). Spannender wurde es auf der Gegenseite, wo sich für Dennis Uhlig die Frage stellte: Shut-out oder nicht? Nachdem der 19-Jährige zuvor zwei gute Möglichkeiten von Pierre Klein gekonnt entschärfte, sicherte er sich eine halbe Minute vor der Schlusssirene mit einer letzten Parade gegen Kobras-Routinier Jan-Anton Baron die weiße Weste. Die Vorlage zum dritten Treffer rundete den gelungenen Abend für den Neusser Schlussmann ab, der nach der Partie von den mitgereisten Fans ebenso gefeiert wurde, wie Geburtstagskind Karl Jasik, dem ein Geschenk in Form eines Torerfolgs diesmal jedoch verwehrt blieb.

Tore: 0:1 (15:56) Bongartz (Hoffmann, Ernst), 0:2 (34:32) Ernst (Bongartz), 0:3 (41:37) Kozhevnikov (Sassen), 0:4 (43:55) H. Schrills (Uhlig/4-5), 0:5 (55:35) H. Schrills (B. Fuchs). Strafen: Dinslaken 10, Neuss 10 + 10 (Bongartz). Zuschauer: 150.


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