Wieder in der Spur – HEV gewinnt mit 6:4 in Dinslaken

Wieder in der Spur – HEV gewinnt mit 6:4 in DinslakenWieder in der Spur – HEV gewinnt mit 6:4 in Dinslaken
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Es sollte wirklich zu einem spannenden und vor allem abwechslungsreichen Spiel kommen. Für den ersten Treffer der Partie sorgte Niklas Proyer in der 13. Spielminute, der eine der unzähligen Herner Chancen nutzen konnte. Die Führung sollte jedoch nur drei Minuten anhalten, nämlich bis zum Treffer von Jan Nevinda. Mit einem 1:1-Unentschieden ging es für beide Mannschaften in die erste Pause. Zu wenig für Herne vor allem auf Grund der vielen erarbeiteten Tormöglichkeiten.

Dass sich ungenutzte Möglichkeiten auch rächen können, bewies Alexander Fuchs mit dem 2:1 Führungstreffer für die Kobras. Doch die Antwort des HEV sollte postwendend kommen: Marc Höveler brachte mit seinem Tor nur 81 Sekunden später den HEV wieder zurück in Spiel. Dennoch kamen die Kobras im zweiten Spielabschnitt immer wieder gefährlich vor das Tor von HEV-Torhüter Eike Paulmann. In der 36. Spielminute konnte auch er jedoch nichts mehr machen, als Benedikt Hülsgen mit seinem Treffer Dinslaken wieder in Führung brachte. Doch wie schon beim ersten Führungstreffer sollte auch dieser nicht von langer Dauer sein: Sascha Panke sorgte in der 39. Minute für den Ausgleich und Marc Höveler erzielte 5 Sekunden vor Drittelende sogar den 4:3 Führungstreffer.

Der letzte Spielabschnitt begann wie der zweite, mit einem schnellen Tor der Gastgeber. Domenick Spazier glich für die Kobras in der 42. Spielminute aus. Doch auch dieses Tor hielt nur ganze 16 Sekunden bevor Sascha Panek den alten Abstand wiederherstellte. Danach verließen den Dinslakenern jedoch immer mehr die Kräfte und die konzentrierte Spielweise des HEV war dann für eine einseitige Begegnung Ausschlag gebend. Marc Höveler machte mit seinem dritten Treffer des Abends für den verdienten 6:4 Endstand alles klar. „Wir haben heute wieder zu viele Chancen liegen lassen und uns das Leben selber schwer gemacht“, kritisierte Krystian Sikorski nach dem Spiel. „Aber ein Kompliment an die Mannschaft. Nach dem anstrengenden Spiel vom Freitag hat sich die Mannschaft wieder gut zurückgekämpft“, so Sikorski weiter. Freude auf der einen und Trauer auf der anderen Seite: „Nach dem Spielverlauf hätten wir uns einen Punkt verdient gehabt. Doch so leichtfertige Fehler haben uns dann diesen geraubt“, analysierte Dinslaken Coach Dimitry Tsvetkov.

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