Wieder ein Schützenfest für die Beachboys

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Ohne Coach Thom gewann der EHC Timmendorfer Strand in der Verbandsliga Nordost gegen die Crocodiles Hamburg vor 656 Zuschauern mit 12:0 (1:0, 4:0, 7:0). Coach Thom wurde wegen eines Wasserflaschen-Wurfes im Spiel gegen die Harsefeld Tigers für ein Spiel gesperrt. Hockeyweb befragte ihn vor dem Spiel zu dieser Aktion: „Es war eine Situation, die ich für die Mannschaft machen musste. Das Wichtigste ist, das die Spieler geschützt werden, es kann nicht sein, dass der Gegner dreimal hintereinander seine Schläger durch das Gesicht zieht“. Michael Mai und Marcus Krützfeldt vertraten Thom als Spielertrainer. Die Crocodiles sorgten am vergangenen Spieltag noch für eine Sensation, denn der große Mitfavorit aus Salzgitter konnte mit 8:7 nach Penaltyschießen bezwungen werden. Wie völlig verwandelt traten die Crocodiles an der Ostseeküste auf. In der zweiten Spielminute bekamen sie den Puck nicht aus dem Angriffsdrittel, die Junioren-Reihe mit den Harmstorf-Brüdern setzte nach und Johann Harmstorf erzielte das 1:0. Richtig gutes Kontereishockey spielten die Beachboys und kamen so zu zahlreichen Einschussmöglichkeiten, die leider ungenutzt blieben. Deshalb wurde es auch ein bisschen lauter in der Timmendorfer Kabine. Die Crocodiles hatten in der 32. Spielminute ihre einzige Torchance. Stefan Gebauer scheiterte aber letztendlich am Innenpfosten. Mit zwei Doppelschlägen wurde schnell auf 5:0 erhöht. Teuer wurde das 10:0 in der 52. Spielminute für Razvan Gavrilas. In Timmendorf gibt es die Abmachung unter den Spieler, das derjenige Spieler, welcher das 10. Tor in einem Spiel schießt eine Kiste Bier für die Mannschaft sponsert. Gavrilas Treffer war aber auch gleichzeitig der 100. Treffer der Beachboys. Fünf der zwölf Tore erzielte Timmendorf in Unterzahl.

Dem Gästetrainer fehlten die Worte nach dem Schützenfest und es gab kein Kommentar für die Pressevertreter. Henry Thom: „Das jeder meiner Spieler ein Tor schießen kann, hängt mit dem wachsenden Selbstvertrauen zusammen. Sie kriegen jeder mehr Eiszeit, was gut ist für das Selbstbewusstsein. Wir haben uns heute gute Chancen erarbeitet und sehr gut genutzt. Wir sind endlich dort angekommen, wo wir nach der Saison stehen wollen, auf dem ersten Platz.“

Tore: 1:0 (01:40) Johann Harmstorf (Vincent Harmstorf, Moritz Meyer), 2:0 (26:34) Korbinian Witting (Michael Mai, Marcus Klupp) 4-5, 3:0 (27:08) Eike Wagner (Rino Schroeder, Razvan Gavrilas), 4:0 (31:44) Michael Mai (Marcus Klupp, Rino Schroeder), 5:0 (32:10) Julian Bartsch (Marcus Krützfeldt), 6:0 (41:28) Vincent Harmstorf 4-5, 7:0 (49:56) Korbinian Witting (Marcus Krützfeldt), 8:0 (50:29) Moritz Meyer (Vincent Harmstorf, Julian Meyer) 4-5, 9:0 (50:45) Eike Wagner (Julian Bartsch, Marcus Klupp) 4-5, 10:0 (51:26) Razvan Gavrilas (Julian Bartsch, Eike Wagner) 4-5, 11:0 (52:40) Rino Schroeder (Korbinian Witting, Marcus Klupp), 12:0 (54:35) Marcus Klupp (Moritz Meyer, Vincent Harmstorf) 5-4. Strafen: Timmendorfer Strand 20, Hamburg 26 + Spieldauer (Marc Lüders). (lb)