„Wieder auf das Sportliche konzentrieren“

Verband wertet Abbruchspiel für AdendorfVerband wertet Abbruchspiel für Adendorf
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Unruhe war in den letzten Tagen in der Adendorfer Heidschnucken-Herde aufgekommen. Wirtschaftsrat-Präsident Wilfried Abramowski hatte sich nach der Mitgliederversammlung am 19. September öffentlich mit dem Vorstand, vor allem mit Schatzmeister Dierk Martin überworfen und sprach von Rücktritt. Auslöser war, dass Martin im Zusammenhang mit mangelhaften Büchern und einem Minus von 24000 Euro aus der letzten Saison (Präsident Fred Turré deckte inzwischen die Hälfte der Summe) das in Adendorf gefürchtete Wort Insolvenz erwähnte, da Abramowski eine so genannte Rangrücktrittserklärungen über sein 12000 Euro Darlehen an den Verein nicht unterschreiben wollte. Einschlägig wurde dies in der Lüneburger Presse verbreitet und mit Aussagen über eine mögliche Pleite Panik unter den Fans und Mitgliedern verursacht. Die AEC-Online-Redaktion sprach nun mit Schatzmeister Dierk Martin, der sich besonders über den Auftritt von Abramowski in der Lünepost ärgerte. „Herr Abramowski hatte auf der Mitgliederversammlung genügend Zeit für eine Diskussion und direkte Auseinandersetzung, aber er ist ja einfach gegangen. Dieses Austragen in der Öffentlichkeit ist nicht förderlich für den AEC.“ Martin stellte weiter klar, dass er das Amt als Schatzmeister nicht, wie es von Abramowski gefordert worden sei, aufgeben wird. „Ich möchte die Aussagen von Herrn Abramowski nicht weiter kommentieren, jeder soll sich mal die Ergebnisse unserer Arbeit der letzten Zeit anschauen. Dann können sich alle selbst ein Bild machen.“ Dierk Martin spielt mit seiner Aussage auf die Erfolge im wirtschaftlichen Bereich des Vereins an. Mindestens zehn neue Sponsoren wurden gefunden. Diese ist nun durch öffentliches Spekulieren über eine Insolvenz oder sogar das Aus des Adendorfer Eishockey Clubs in Gefahr ist. „Der Verein ist für die kommende Saison finanziell gut aufgestellt und der Etat bis zum Ende der Hauptrunde gedeckt“, äußert sich Präsident Fred Turré gegen über der AEC-Online-Redaktion. Eine Insolvenz, so bekräftigt Adendorfs „Oberheidschnucke“, werde nicht kommen und verspricht eine Deckung der Verbindlichkeiten in Höhe der restlichen 12000 Euro, die nun bei Wilfried Abramowski lägen. So sieht es auch Wirtschafts-Anwalt und AEC Schatzmeister Dierk Martin und appelliert an alle: „Wir müssen uns wieder auf das Sportliche konzentrieren.“ (Quelle: fs / AEC-Online-Redaktion)

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