Wie entfesselt: Wölfe gewinnen 8:1 bei Preussen Berlin

Wölfe verzichten auf Oberliga-TeilnahmeWölfe verzichten auf Oberliga-Teilnahme
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Einen satten 8:1 (3:0, 3:0, 2:1)-Auswärtssieg feierten die Harzer Wölfe bei ihrem Spiel bei Preussen Berlin. Mit viel Einsatz, gutem Körperspiel und schnellen Spielzügen ließen die Harzer den Berlinern, zuvor immerhin Sieger in Erfurt, keine Chance und triumphierten auch in dieser Höhe verdient.

Im Spiel eins nach der Ära Furo-Wohlmann stand interimsmäßig Dirk Heckmann, ansonsten im Nachwuchsbereich der Wölfe tätig, hinter der Bande. „Wir haben vor dem Spiel die Lage besprochen und zum Beispiel im Powerplay einige kleine Änderungen vorgenommen“, berichtete Heckmann.

Nach einer kleinen Phase der Anfangsnervosität setzten schnell nur noch die Wölfe Akzente. Roman Vanek und Martin Juza hatten bereits die Führung auf der Kelle. Mit einem Schuss von der blauen Linie war es schließlich Jozef Potac, der das 1:0 erzielte (14.). In Überzahl legten die Harzer anschließend den Grundstein zum Erfolg. Erst Vanek im Nachschuss (19.), dann Juza, der sehenswert Berlins Keeper Stefan Leibrandt aussteigen ließ (20.), sorgten für ein beruhigendes 3:0.

Ein bitterer Rückschlag folgte dann jedoch in der 22. Minute. Dennis Lütjen blieb nach einem üblen Bandencheck mit einer Schulterverletzung auf dem Eis liegen. Eine erste Untersuchung im nahe gelegenen Krankenhaus ergab zwar keinen Bruch, eine genaue Diagnose wird aber erst nach der Kernspin-Tomographie im Göttinger Klinikum gestellt werden können. Das Saisonaus für den Außenstürmer ist wahrscheinlich.

Auf dem Eis war den Wölfen der Schock kurz anzumerken, doch Torwart Roland Schröder und Marek Adamec verhinderten gemeinsam einen Gegentreffer (25.). Als kurz darauf Vanek und Stefan Bilstein per Doppelschlag auf 5:0 erhöhten (28.), war die Entscheidung gefallen. Das halbe Dutzend voll machte noch vor der zweiten Drittelpause Bilstein (37.).

Im Schlussabschnitt schlugen die Wölfe noch zwei Mal in Überzahl zu, Potac (47.) und Vanek (52.) waren die Schützen. Weitere Treffer vereitelte ECC-Schlussmann Leibrandt. Den verdienten Shut-Out für Schröder verdarben schließlich Kay Hurbanek und Hauptschiedsrichter Schiffer. Zwar hatte Schröder nach einem Konter einen Schuss von Hurbanek vor der Linie mit der Fanghand gestoppt, Schiffer entschied aber dennoch auf Tor (55.).

Tore: 0:1 (13:37) Potac (Lütjen, Vanek), 0:2 (18:00) Vanek (Potac, Juza/5-4), 0:3 (19:54) Juza (Potac, Vanek/5-4), 0:4 (27:01) Vanek (Murray, Juza), 0:5 (27:48) Bilstein (Eichler, Kulczynski), 0:6 (36:56) Bilstein (Kulczynski, Westerkamp), 0:7 (46:21) Potac (Kulczynski, Juza/5-4), 0:8 (51:33) Vanek (Potac, Murray/5-4), 1:8 (54:35) Hurbanek (Henk, Reuter). Strafen: Berlin 14, Braunlage 12. Zuschauer: 215.

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