Wechselhaftes Wochenende für die Jets

Überraschend mussten sich die Jets den Crocodiles geschlagen geben. (Foto: Langenhagen Jets)Überraschend mussten sich die Jets den Crocodiles geschlagen geben. (Foto: Langenhagen Jets)
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Bei den Crocodiles legten die Jets gut los und nach zwei Minuten hatte Justin Spenke die Führung erzielt. Doch dieses Tor war Gift für das Spiel der Langenhagener. Der Gegner wurde auf die leichte Schulter genommen, es schlichen sich Fehler im Aufbauspiel ein und die Chancen wurden leichtfertig vergeben. So konnten die Crocodiles immer besser ins Spiel kommen und noch vor der Pause ausgleichen.

Im zweiten Drittel müssen die Jets mit ihren Köpfen komplett in der Kabine geblieben sein. Auf dem Eis fand das Team überhaupt nicht statt und die Hamburger konnten nach Belieben agieren. Nur der schlechten Chancenverwertung der Crocodiles haben es die Jets zu verdanken, das es „nur“ mit 1:6 in die zweite Drittelpause ging. In dieser Pause gab es dann eine laute Ansprache des Trainerteams, die die Jets wachrüttelte. Das Team kam mit komplett neuer Einstellung auf das Eis, spielte engagiert und mit Kampf und erarbeitete sich so seine Chancen. Diese Mühe wurde auch mit vier Toren belohnt. Doch der Ausgleichstreffer wollte in den letzten Minuten nicht mehr fallen. So blieb für die Langenhagener das bittere Gefühl, in Hamburg drei Punkte durch ein verschlafenes Drittel verschenkt zu haben.

Beim Heimspiel gegen den HSV 1b wollte man es unbedingt besser machen. Die Hamburger, immerhin Vizemeister der vergangenen Saison, hatten bisher einen Fehlstart in die Saison mit zwei Niederlagen. Die Jets starteten aber sehr konzentriert in die Partie, bestimmten das Spiel und erarbeiteten sich gleich eine Vielzahl an Chancen, wenngleich die Hamburger mit ihren Kontern immer gefährlich blieben. Doch die Jets stellten mit Toren von Justin Spenke (2), Mario Breneizeris, Nico Pelny und Kevin Schmoock recht schnell klar, wer der Hausherr an der Brüsseler Strasse ist und schickten die Hamburger mit 5:1 zum Pausentee.

In den beiden nachfolgenden Dritteln kehrte aber wieder die mangelnde Konzentration in das Spiel der Jets zurück. Die Hamburger waren an diesem Tag aber ein zu schlechter Gegner um dieses ausnützen zu können. So konnten die Jets das Ergebnis noch durch Tore von Justin Spenke (2), Sebastian Prauß und Mario Breneizeris auf 9:2 erhöhen.

Die Trainer zeigten sich insgesamt von der spielerischen Leistung ihres Teams enttäuscht. Björn Naujokat sagte. „Mit dem Ergebniss kann man zufrieden sein, auch wenn wir nie richtig ins Spiel gekommen sind. Mit Blick auf das Spiel gegen Nordhorn müssen wir uns in der Defensive extrem steigern.“ Mario Breneizeris ergänzte: „Was wir an diesem Wochenende geboten haben, war leider ein Rückschritt zu den ersten beiden Saisonspielen. Wir haben zu viele Fehler im Spiel und vor dem Tor der Gegner gemacht. Mir hat auch nicht gefallen, dass wir in beiden Partien nur jeweils ein gutes Drittel spielen konnten. Wenn wir das nicht abstellen, wird das nächste Heimspiel gegen Nordhorn nur sehr schwer zu gewinnen sein.“

Das nächste Spiel der Langenhagen Jets findet am 6. November gegen die GEC Ritter Nordhorn statt. Eröffnungsbully ist um 18.30 Uhr im Lenny Soccio Ice & Event Center an der Brüsseler Straße in Langenhagen.

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