Warnschuss am 1. AdventTSV Schott Mainz

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Zwei Wochen müssen die Wölfe nun warten, bis es am 15. Dezember mit dem Auswärtsspiel beim stark in die Saison gestarteten IHC Beaufort in Luxemburg weitergeht.

Ein 14:2 am ersten Spieltag im Oktober hin oder her – ein solches Ergebnis zählt unter anderen Voraussetzungen anderthalb Monate später: nichts mehr. Während die Eifel-Mosel Bären diesmal mit drei Sturmreihen antraten, fehlten Mainz die Leistungsträger Bennet Bergmann, Paul Knihs und Nicolas Johansson, zudem gingen Alexey Gebel, Vaclav Cimburek und Michael Horcicka angeschlagen in die Partie. Heraus kam die schwächste Leistung der bisherigen Saison. „Es hat gar nicht gestimmt, ob im defensiven oder offensiven Bereich“, sagte Nosek. Er lobte auch die Leistung der Hausherren, die sich nach der Schmach am ersten Spieltag wohl einiges vorgenommen hatten: „Ich möchte die gute Leistung der Eifel-Mosel Bären nicht schmälern.“

Die lagen zwar lange Zeit in Rückstand, ließen sich dadurch aber nicht verunsichern. In einem engen Spiel ging Mainz in Überzahl durch Verteidiger Witali Wölk in Führung (6. Minute), kassierte aber kurz darauf den Ausgleich durch Michal Janega (7.). Trotz Mängeln im Aufbau- und Kombinationsspiel sah es bis ins letzte Drittel nach dem fünften Saisonsieg der Wölfe aus. Gebel, dessen bisherige Punkteausbeute im Vorfeld bei den Eifel-Mosel Bären besonderen Eindruck hinterlassen hatte, sowie Robert Dalaker stellten in der 26. bzw. 27. Minute auf 1:3. Entschieden war aber noch lange nichts, was Bären-Kapitän Stefan Tschammer mit dem 2:3 unterstrich (36.).

Im Schlussabschnitt stellte Dalaker mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her (45.). Doch Mainz schaffte es nicht, diesen Vorsprung mit der nötigen Souveränität über die Runden zu bringen.  Janega machte das Spiel mit einem Unterzahltreffer wieder spannend (46.), ehe Andreas Weiler das 4:4 gelang (49.). Damit nicht genug, weniger als vier Minuten vor Schluss brachte Thomas Barth seine Farben das erste Mal an diesem Tag in Führung. Selbst eine Überzahlchance in den letzten 100 Sekunden und das vorzeitige Ausscheiden von Bären-Verteidiger Patrick Berens (2 + 10 wegen Checks gegen Kopf und Nacken) konnten den Gästen nicht zum Ausgleich verhelfen.

Beim IHC Beaufort am übernächsten Samstag dürfte es für die Wölfe keinen Deut einfacher werden, an weitere Punkte zu kommen. Die Gastmannschaft aus Luxemburg hat ihre ersten beiden Saisonspiele recht deutlich gewonnen (7:1 in Bitburg, 6:2 in Neuwied). „Da werden wir uns wieder steigern müssen“, weiß Wölfe-Teammanager Nosek. Am Wochenende steht zunächst die interne Weihnachtsfeier an. Spätestens ab dann wird das Team sicher nur nach vorne blicken.

Tore: 0:1 (6.) Wölk (Gebel, Nytra), 1:1 (7.) Janega, 1:2 (26.) Gebel (Brauer, Wölk), 1:3 (27.) Dalaker (Eisenträger, Wilmen), 2:3 (36.) Tschammer, 2:4 (45.) Dalaker (Haselsteiner), 3:4 (46.) Janega (Hillgärtner, Tschammer), 4:4 (49.) Weiler (Janega, Arend), 5:4 (57.) Barth. Strafen: Bitburg 22 + 10 (Berens), Mainz 22.

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