Vom Außenseiter zum Favoritenschreck

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Der vom Außenseiter zum Favoritenschreck mutierte Neusser EV beim 4:2 (1:0, 2:1, 1:1) landete gegen die Dinslakener Kobras den sechsten Streich in Folge. Trotz schwerer Beine setzte man sich in einer ausgeglichenen Partie in der Oberliga-Aufstiegsrunde gegen die Kobras durch und festigte damit seinen Platz in der Spitzengruppe.

Obwohl den Fuchs-Schützlingen nach dem kräftezehrenden Freitagsspiel sichtbar die Müdigkeit in den Knochen steckte, zeigten sie sich gegen die Kobras kampfbereit. Es entwickelte sich eine offene Partie mit guten Chancen auf beiden Seiten, bei denen die Torhüter ihre bekannten Qualitäten unter Beweis stellen konnten. So richtig turbulent ging es in der neunten Minute zur Sache, als Daniel Pering auf der Strafbank saß und die Gäste zwei dicke Chancen vergaben, während Evgenij Kozhevnikov bei einem Konter an Dennis Kohl scheiterte. Fünf Zeigerumdrehungen später sollte der Stürmer-Hüne aber doch noch Grund zum Jubeln haben, als er Max Lingemann mit einem schönen Rückpass bediente und dieser per Direktabnahme zur Führung traf. Hatten die Neusser im ersten Drittel unter dem Strich schon leichte Vorteile, so sah es zu Beginn des mittleren Abschnitts so aus, als würden sie die Partie unter Kontrolle bekommen. Nach einem Schuss von Holger Schrills reagierte Kai Oltmanns schnell und verwertete den Abpraller zum 2:0 (30.). Im Anschluss an eine Strafzeit gegen Neuss wurden die Gäste jedoch immer stärker, so dass Daniel Plegers Anschlusstreffer nur die logische Folge des Dinslakener Zwischenspurts war (37.). Kurz danach war die Aufregung groß, als Kohl einen Schuss von Gilbert Schröder im Nachfassen sichern konnte, aber die Frage, ob die Scheibe zuvor bereits die Torlinie überschritten hatte, nach einigen Diskussionen vom Schiedsrichtergespann zugunsten des NEV beantwortet wurde - 3:1. Die Partie war damit jedoch noch nicht entschieden. Nachdem dem vermeintlichen vierten Treffer durch Joseph Cappellano zu Beginn des letzten Abschnitts die Anerkennung verweigert wurde, rutschte dem ansonsten guten Carsten Solbach ein Bergmann-Schuss durch die Schoner (44.). Nun schien wieder alles möglich, in der Folgezeit ging es hin und her. So war es um so wichtiger, dass Kai Oltmanns neun Minuten vor dem Ende mit seinem zweiten Treffer für etwas Ruhe sorgen konnte, zumal Max Lingemann kurz darauf verletzungsbedingt aufgeben musste. Auch wenn die Neusser bei einer doppelten Überzahl die vorzeitige Entscheidung verpassten, konnten die Gäste den Erfolg des NEV in der Schlussphase nicht mehr ernsthaft gefährden, so dass sich dieser anschließend über drei weitere Punkte freuen durfte.

Tore: 1:0 (14:50) Lingemann (Hatterscheid, Geisler), 2:0 (29:38) Oltmanns (Cappellano, H. Schrills/5-4), 2:1 (37:07) Pleger (Bläsche, Reimann), 3:1 (39:15) Schröder (Schafranski), 3:2 (43:41) Bergmann (Tsvetkov), 4:2 (51:45) Oltmanns (Fuchs, Cappellano/5-4). Strafen: Neuss 8, Dinslaken: 10 + 10 (Vanek) + Spieldauer (Trainer A. Jacobs). Zuschauer: 238.

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