Vierter zweistelliger Sieg bringt Rang drei

Favorit war eine Nummer zu großFavorit war eine Nummer zu groß
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Dank des vierten zweistelligen Sieges in Folge klettert der Neusser EV nach dem 14:0 (5:0, 2:0, 7:0) beim Herner EV 1b auf Platz drei und Andi Schrills feierte seinen ersten Saison-Shut-out.

Nach drei zweistelligen Siegen in Folge hatte Trainer Andrej Fuchs die undankbare Aufgabe, sein Team für die Partie beim Tabellenletzten zu motivieren. Obwohl die Zweitvertretung des Herner EV in den Spielen zuvor derbe Niederlagen einstecken musste und personelle Unterstützung aus dem Oberliga-Kader ausblieb, überzeugten die Gastgeber von Anfang an mit engagierter und körperbetonter Spielweise. Die NEV-Cracks brauchten einige Minuten, um ihren Rhythmus zu finden und scheiterten mehrfach am starken HEV-Torhüter Dennis Uhlig. “Erst” nach acht Minuten rückte der NEV mit einem Doppelschlag die Verhältnisse gerade, einer Einzelaktion von Daniel Hatterscheid folgte ein sehenswerter, weil im Fallen erzielter Treffer von Holger Schrills. Damit war der Bann gebrochen und die Partie nahm langsam den erwarteten Verlauf. Bis zur Drittelpause war die Mannschaft um den nach seiner Sperre erstmals wieder eingesetzten Ronny Sassen noch dreimal erfolgreich, während auf der anderen Seite Andreas Schrills gute Möglichkeiten der Herner Kastner und Dieckmann vereitelte. Der Neusser Schlussmann war auch zu Beginn des mittleren Abschnitts gefordert, als seine zu weit aufgerückten Vorderleute Konterchancen der Gastgeber ermöglichten, ehe die Partie verflachte. Ohne den spielerischen Glanz der vergangenen Begegnungen zu versprühen, gelang es den Quirinusstädtern dennoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Als sich die Neusser jedoch ab der 52. Minuten für zwei Minuten in doppelter Unterzahl bewähren mussten, wurde dadurch der Kampfgeist noch einmal geweckt. Mit beherztem Einsatz wurden nicht nur die Strafzeiten überstanden, sondern mit Ablauf dieser sogleich der neunte Treffer nachgelegt. Dies war der Startschuss zur Schlussoffensive, die der zwischenzeitlich eingewechselte Herner Ersatztorhüter, Florian Wels, wohl nicht in guter Erinnerung behalten wird. Alleine in den letzten vier Minuten trafen die Neusser noch fünfmal ins Schwarze, so dass man nach inzwischen acht absolvierten Spielen auf die beeindruckende Torausbeute von 80 Treffern verweisen kann. Trotz der deutlichen Niederlage verdienten sich aber auch die mit nur 13 Feldspielern angetretenen Gastgeber Respekt, die noch vor einem halben Jahr zwei Klassen tiefer aktiv waren und erst in der Schlussphase die Gegenwehr einstellten.

Tore: 0:1 (8:02) Hatterscheid (Sassen, Kozhevnikov), 0:2 (8:30) H. Schrills (Oltmanns, Möltgen), 0:3 (14:06) Kozhevnikov (Möltgen, Geisler), 0:4 (15:16) Grein (Schafranski, Campbell), 0:5 (16:04) Campbell (Grein, Schafranski), 0:6 (29:29) Fuchs (Sassen, Hatterscheid), 0:7 (35:51) H. Schrills (Möltgen, Geisler), 0:8 (48:17) Schafranski (Grein, Campbell), 0:9 (53:38) Campbell (Grein, Kozhevnikov), 0:10 (56:10) H. Schrills (Möltgen, Oltmanns), 0:11 (56:31) Campbell (Schafranski , Grein), 0:12 (57:42) Hatterscheid (Kozhevnikov, Sassen), 0:13 (58:34) Dreseler (H. Schrills, Oltmanns), 0:14 (59:10) Grein (Campbell, Schafranski). Strafen:

Herne 10, Neuss 12. Zuschauer: 101.

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